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©  grinvalds - iStock

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Hinweis

Leider können wir ab sofort keine - jetzt noch eingehenden - Zählerstände mehr für die Jahresabrechnung 2022 berücksichtigen.

Spenden aus dem Klimagespräch 

Seit 2017 veranstalten die Stadtwerke Oerlinghausen regemäßig ihre Klimagespräche, zu denen sie prominente Experten einladen. Die Überschüsse aus den Veranstaltungen gehen an Vereine und kulturelle Einrichtungen. 

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In diesem Jahr begrüßten die Stadtwerke den Autor und leidenschaftlichen Wanderer Manuel Andrack sowie den ehemaligen Fußballprofi und gebürtigen Ostwestfalen Ewald Lienen als Referenten. Beim 6. Oerlinghauser Klimagespräch erlebten gut 100 Besucher einen unterhaltsamen Mix aus Informationen und Appellen, aber auch amüsanten Wortwechseln.  

Der Überschuss aus der Veranstaltung von 1200 Euro wurde jetzt zu gleichen Teilen dem soziokulturellen Zentrum Knup und den städtischen Ferienspielen überreicht. Das Knup möchte mit der Spende das alljährliche Gartenfest "etwas größer" aufziehen. Diesmal eventuell mit einem Sänger oder einer Band. Die für die Ferienspiele zuständige Fachbereichsleiterin Jugend und Soziales Saskia Frei-Klages will das Geld für Bustouren während der Ferienspiele einsetzen. 

„Mit den Klimagesprächen möchten wir das Thema kurzweilig anbieten“, sagte Peter Synowski, Geschäftsführer der Stadtwerke. „Und wir freuen uns, mit dem Überschuss auch noch etwas Gutes unterstützen zu können“, sagte er weiter.


Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. verleiht Zertifikat „BLAUE ENERGIE“ an die Stadtwerke Oerlinghausen 

Nach einer längeren Zeit, in der öffentliche Verleihungen nicht stattfinden konnten, überreichte B.KWK-Präsident Claus-Heinrich Stahl am 08. Dezember 2022 mit Freude die Urkunde „BLAUE ENERGIE“ und die Kombizertifikate BLAUER STROM®/BLAUE WÄRME® zur Kennzeichnung der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) der Stadtwerke Oerlinghausen auf dem 20. Duisburger KWK-Symposium. 

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Entgegengenommen wurde die Auszeichnung vom Leiter Vertrieb der Stadtwerke Oerlinghausen, Michael Makosch. Die Farbe Blau steht für das gleichzeitige Erzeugen von Strom und Nutzwärme über eine hocheffiziente KWK-Anlage sowie für eine verlässliche Effizienztechnologie mit regenerativen und fossilen Energien. 

Die zehn KWK-Anlagen der Hersteller SOKRATHERM, COMUNA-metall, SenerTec und CATERPILLAR gehören zum Pfad des konsequenten Ausbaus der effizienten Kraft-Wärme-Kopplung der Stadtwerke Oerlinghausen. Bereits seit 1989 betreibt das Unternehmen ein Heizkraftwerk (HKW) mit Kraft-Wärme-Kopplung. Mit der in diesem HKW erzeugten Wärme wird ein ganzer Stadtteil, die Oerlinghauser Südstadt, hocheffizient und umweltfreundlich versorgt. Im Laufe der Jahre kamen im Stadtgebiet diverse Nahwärmeversorgungen auf BHKW-Basis dazu. 2005 wurde mit dem Holzheizkraftwerk (HHKW) eine mit erneuerbaren Brennstoffen betriebene KWK-Anlage in Betrieb genommen. In den Jahren 2019 und 2020 kamen vier weitere hocheffiziente Blockheizkraftwerke hinzu.  

Der aktuelle Wärmemix basiert gänzlich auf der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungstechnologie und setzt sich zu 40% aus erneuerbarer grüner Wärme aus dem Holzheizkraftwerk und zu 60% aus BLAUER WÄRME® aus den anderen zentralen und dezentralen KWK-Anlagen zusammen. Die Stadtwerke Oerlinghausen gehen den Weg Wärme und Strom nachhaltig und umweltschonend zu erzeugen weiter. Sie sind Gründungsmitglied der Initiative „Klimawerke“, die das Ziel verfolgt, spätestens 2040 klimaneutral zu sein. Ein entsprechender Transformationsplan für die Wärmeversorgung der Zukunft soll bis 2024 erstellt werden. 

Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) vergibt das Kombizertifikat BLAUER STROM®/BLAUE WÄRME® für hocheffiziente KWK-Anlagen, die der EU-Effizienzrichtlinie 2012/27/EU entsprechen und weder Kohle noch Kernkraft zur Stromerzeugung einsetzen. BLAUER STROM® wird somit zur idealen Ergänzung zum „Grünen Strom“ aus rein regenerativen Quellen. Die zugleich entstehende Nutzwärme, die BLAUE WÄRME aus hocheffizienten KWK-Anlagen, ist eine wichtige Säule zur umweltfreundlichen Wärmeversorgung und zur Wärmewende. 


Drohnenflüge zur Inspektion des Fernwärmenetzes

Die Stadtwerke Oerlinghausen prüfen derzeit das Wärmenetz auf Leckagen, mit neuester Technik. Als Pilotprojekt soll in der Südstadt die Wärmenetzprüfung mittels Drohnenüberflug getestet werden.

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In den nächsten Wochen werden in der Südstadt frühmorgens in der Zeit von 4:00 Uhr bis 7:00 Uhr, Drohnen die Wärmeleitungen abfliegen. Das Zeitfenster wurde gewählt, um die Störung auf den Verkehrsflächen und im öffentlichen Raum so gering wie möglich zu halten. Diese extra leisen Drohnen sind mit Wärmebildtechnik ausgestattet. Erster Fokus im Projekt wird die Suche nach größeren Leckagen sein.

Die neue Art der Prüfung ist besonders effektiv und kostensparend. Über die Live-Übertragung der Kamera wird vom Techniker direkt die Leitungen des Wärmenetzes überprüft. Es werden zu keinem Zeitpunkt Videoaufzeichnungen durchgeführt. Die Auffälligkeiten werden aufgenommen und anschließend von Mitarbeiter der Stadtwerke vor Ort überprüft. Lucas Heymann, Leiter Erzeugung bei den Stadtwerken Oerlinghausen, freut sich über die neuen Möglichkeiten. „Mit den Drohnen haben wir die Möglichkeit, viel früher potenzielle Störungen im Wärmenetz zu entdecken und zu beheben“, so Heymann.

Bei erfolgreichem Abschluss des Pilotprojektes sollen die Drohnenflüge regelmäßig als Bestandteil der Überwachung der Netze mindestens einmal jährlich eingesetzt werden. Auch weitere Anwendungsmöglichkeiten wie z.B. die Prüfung der Schornsteine der Erzeugungsanlagen und Kontrolle von PV-Anlagen sind zukünftig angedacht.


Drittes Netzwerktreffen der Klimawerke mit Fokus auf Wärmewende

Während sich Vertreter*innen nahezu aller Staaten weltweit zur COP27 im ägyptischen Sharm El-Sheikh trafen, um die großen Leitlinien zur Begrenzung der Erderwärmung zu diskutieren, fanden sich die Klimawerke am 17. November 2022 zu ihrem dritten Netzwerktreffen zusammen, um an konkreten Lösungen zur Dekarbonisierung von Energieversorgern zu arbeiten.

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In der virtuellen Veranstaltung diskutierten die Stadtwerke Oerlinghausen und 17 Stadtwerke unter anderem, wie sich Versorgungsunternehmen sinnvolle Dekarbonisierungsziele setzen können. „Wichtig ist nicht nur das Enddatum für das Erreichen der Klimaneutralität“, fasst Simon Haas von BET die Ergebnisse zusammen, „sondern auch, welche Zwischenziele wir uns setzen. Die Zwischenziele bestimmen, wie viel CO2 wir in Summe noch ausstoßen werden – und das ist entscheidend, um die Klimaziele 1,5-Grad-konform zu gestalten.“ Wichtig sei zudem, Maßnahmen und Ziele iterativ aufeinander abzustimmen.

Schwerpunktthema des Netzwerktreffens war die Wärmewende. Egal ob Fernwärme oder dezentrale Lösungen: Die Wärmeversorgung ist eine der größten Emissionsquellen in Deutschland. Die Dekarbonisierung dieses Sektors wird maßgeblich mitbestimmen, wann wir die Treibhausgasneutralität erreichen. „In Zukunft wird es die ‚One-Size-Fits-All-Lösung‘ in der Wärmeversorgung nicht mehr geben“, meint Jörg Ottersbach, Leiter des Kompetenzteams Erneuerbare Energien bei BET, „Stadtwerke müssen abhängig von den verfügbaren, erneuerbaren Wärmequellen vor Ort schauen, wie die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung am besten zu schaffen ist.“

Eine Abfrage unter den Workshopteilnehmer*innen zeigte: Dem Einstieg in neue Geschäftsmodelle, bspw. im Bereich des Wärmepumpen-Contractings, der Transformation bestehender Wärmenetze sowie einer langfristigen Strategie für die Dekarbonisierung der Gasnetze kommt in den nächsten Jahren eine besonders hohe Bedeutung bei (s. Abbildung unten: Abfrage Workshopteilnehmer).

Als weiterer Treiber für das Erreichen der Klimaneutralität stand zudem die Nachhaltigkeitsberichterstattung auf der Tagesordnung. „Während bisher vor allem sehr große, kapitalmarktorientierte Unternehmen Nachhaltigkeitsberichte anfertigen mussten, werden zukünftig auch mittelständische Unternehmen – und damit auch die meisten unserer Klimawerke – von der Berichtspflicht erfasst“, erklärt BET-Berater Nikolai Falter. Die Berichterstattung zur Nachhaltigkeit rückt zudem die Lieferketten der Versorger in den Fokus, wodurch die Betrachtung des Scope 3 im Rahmen der Treibhausgasbilanzierung zusätzlich an Bedeutung gewinnen dürfte.

Das nächste Netzwerktreffen der Klimawerke ist für Anfang März 2023 geplant.

Dieser Termin wird dann wieder als virtuelle Konferenz stattfinden.


Stadtwerke Oerlinghausen bieten ihre Dienstleistung für die THG-Prämie an

Der CO2-Ausstoß muss sinken. Vor allem im Verkehrssektor, denn gerade hier sind die Emissionen an diesem klimaschädlichen Gas immer noch viel zu hoch. Eines der Instrumente, mit denen die CO2-Emissionen im Verkehrsbereich reduziert werden sollen, ist die Treibhausgasquote (THG-Quote). Mit der THG-Quote gibt der Gesetzgeber Mineralölfirmen Einsparziele für ihre CO2-Emissionen vor.

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Wie Sie mit ihrem Elektrofahrzeug Geld verdienen können

Für Besitzer eines E-Fahrzeugs gibt es eine Besonderheit bei der THG-Quote, denn die Elektromobilität vermeidet Treibhausgase, die z.B. durch Benziner entstehen. Diese Einsparung können private E-Fahrzeugbesitzer seit Jahresbeginn 2022 im Rahmen des THG-Quotenhandels veräußern, und zwar an Mineralölunternehmen, die ihre eigenen CO2-Einsparziele nicht erreicht haben. Dies gilt für alle Fahrzeuge, die vollelektrisch sind und eine amtliche Zulassung haben, sei es ein E-Auto, E-Roller oder S-Pedelec oder ein Nutzfahrzeug. Dafür ist es notwendig, sich bei einem Dienstleister zu registrieren, der die angemeldeten Fahrzeuge poolt und die Abwicklung und den Verkauf der THG-Quoten über das Umweltbundesamt organisiert.

Die Stadtwerke Oerlinghausen bieten diese Dienstleistung an. Dabei erhält der Kunde z.B. für das Jahr 2022 für ein E-Auto oder einen E-Roller eine Prämie von je 300 Euro, ein BergstadtStrom-Kunde sogar von 320 Euro.

Um die Prämie für 2022 zu erhalten, ist eine Anmeldung bis zum 31. Januar 2023 erforderlich. Die Stadtwerke haben dafür auf ihrer Webseite ein Onlineformular eingestellt. Dieses ist auszufüllen und Vor- und Rückseite des Fahrzeugscheins hochzuladen. 

Formular jetzt ausfüllen

Die Stadtwerke Oerlinghausen sammeln die Anmeldungen und kümmern sich um die Vermarktung. Nach Prüfung durch das Umweltbundesamt wird die Prämie im März 2023 ausgezahlt.

Weitere Informationen zur THG-Quote

Fragen zu diesem Thema beantworten wir auch gern unter der Rufnummer 05202 49 09 0.


Achtung: Unseriöse Anrufe! 

Betrüger versuchen die derzeitige Energiekrise und die Verunsicherung der Verbraucher auszunutzen. In letzter Zeit mehren sich Meldungen unserer Kunden, dass sie ungebetene Anrufe vermeintlicher Stadtwerke-Mitarbeiter erhalten zu neuen Strom- oder Gas-Tarifen. Dabei versuchen die Anrufer an Kundendaten zu gelangen, die für die Vertragsunterlagen benötigt werden. Wir distanzieren uns davon ausdrücklich.

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Unsere Mitarbeiter rufen nie ungefragt an und verlangen auch keine Kunden- oder Vertragsdaten am Telefon. 

Was können Sie unternehmen? 

  1. Geben Sie grundsätzlich niemals am Telefon sensible Daten preis. 
  2. Gegen unerlaubte Werbeanrufe können Sie Anzeige bei der Bundesnetzagentur erstatten. Dazu zählen Anrufe, die das Ziel verfolgen, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen zu fördern. Wenn diese ohne ausdrückliche vorherige Einwilligung zu Werbezwecken des Verbrauchers vorgenommen werden, dann ist sie gesetzlich verboten (ein so genannter "Cold Call"). 

    Das entsprechende Formular ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur verfügbar. 
    Beschwerdeformblatt der Bundesnetzagentur (PDF) 


Bei Fragen melden Sie sich gerne auch bei uns unter Tel. 05202 4909-0


Sechstes Klimagespräch: Schritt für Schritt 

... zu mehr Klimaschutz in Oerlinghausen. Am 21. Oktober hatten die Stadtwerke zum 6. Oerlinghauser Klimagespräch eingeladen. 

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Als Referenten begrüßten die Stadtwerke den Autor und leidenschaftlichen Wanderer Manuel Andrack sowie den ehemaligen Fußballprofi und gebürtigen Ostwestfalen Ewald Lienen.

Gemeinsam für den Klimaschutz 
Gastgeber waren wie immer die Stadtwerke Oerlinghausen, die ebenso wie die zwei Gäste die Nachhaltigkeit schon lange im Blick haben. Bereits seit 1989 nutzen sie für ihre Energieerzeugung klimaschonende Kraft- Wärme-Kopplung: Die hocheffiziente Technik produziert gleichzeitig Strom und Wärme. Mit dem 2005 in Betrieb gegangenen Holzheizkraftwerk setzten die Stadtwerke weitere Maßstäbe. 

Einer, der die Natur liebt und schätzt. „Wer glaubt, Wandern ist fade und die Vorstufe zur Rollator-Rallye, (...) wird staunen“, schreibt Manuel Andrack in seinem Blog.


Türen auf mit der Maus - Zu Besuch im Heizkraftwerk

Verschlossene Türen hatten schon immer einen besonderen Reiz. Deshalb nutzten die Stadtwerke Oerlinghausen die Maus als Türöffner, um ihre Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen an der Bleiche vorzustellen.

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Am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, waren mehr als 100 interessierte Kinder mit ihren Eltern gekommen, um mehr über die Stadtwerke zu erfahren. In jeweils vier einstündigen Führungen lernten Kinder und Eltern das Holzheizkraftwerk, die Gasturbine, die vier Blockheizkraftwerke und das neue Umspannwerk kennen.

Nach der spannenden Führung hatten die Kinder viel Spaß beim Basteln. Wer wollte, konnte sich ein kleines solarbetriebenes Floß unter fachmännischer Hilfe zusammenbauen. Um es dann auch sogleich in den Pfützen zu Wasser zu lassen. Bratwurst und Pommes rundeten diesen erlebnisreichen Tag ab.

Die Stadtwerke Oerlinghausen sind mit der Resonanz auf diese Veranstaltung sehr zufrieden. Sie werden rund um verschiedene Energiethemen mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin im Dialog bleiben.


Stadtwerke Oerlinghausen verteilen Flyer mit Energiespartipps an die Oerlinghauser Haushalte

Wie können wir in unserem Haushalt Energie sparen? Diese Frage treibt die Verbraucher und Verbraucherinnen angesichts der hohen Energiepreise um. 

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Die Stadtwerke Oerlinghausen haben daher einen Flyer aufgelegt, indem sie nützliche und hilfreiche Tipps geben, wie man im Haushalt Strom und Heizenergie einsparen kann. Die Maßnahmen sind leicht umsetzbar und sparen doch jede Menge Energie und damit bares Geld.

Der Flyer mit den Energiespartipps wird in den nächsten Tagen mit der Post an die Oerlinghauser Haushalte verteilt. Er liegt auch bei den Stadtwerken an der Rathausstraße 23 aus.

Weitere ausführliche Tipps und Informationen sowie einen informativen Erklärfilm gibt es unter www. sw-oe.de/energiesparen. Auskünfte erteilen die Stadtwerke auch gerne unter der Rufnummer 05202 49 09 0.


Energiewissen für Kinder

Energie, was ist das eigentlich genau? Eine Kinderfrage, bei deren Antwort selbst viele Eltern ins Straucheln kommen. Gute Nachrichten: Der Umweltpädagoge Friedhelm Susok tourt mit seinem Energiesparunterricht wieder durch die lippischen Grundschulen – und lässt keine Frage offen.

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Friedhelm Susok steht in einer Turnhalle, vor ihm Bänke voller Dritt- und Viertklässler, hinter ihm eine bunte Präsentation. Mit seiner lockeren Art und seinen praxisbezogenen Beispielen hat er die Kinder sofort in seinen Bann gezogen. Der Strom für den Fernseher, für die Waschmaschine oder den Herd – woher kommt der eigentlich? Und was haben unsere heutigen Energieträger mit dem Urknall zu tun? Das und noch viel mehr lernen die Grundschüler beim Zuhören und Mitmachen im sogenannten Lerntheater.

Gesponsert von den Stadtwerken Oerlinghausen

Schon seit mehreren Jahren finanzieren die Stadtwerke Oerlinghausen gemeinsam mit dem Kreis Lippe, der Umweltstiftung Lippe und weiteren lippischen Stadtwerken das Energie-Sensibilisierungsprojekt. 25 Grundschulen standen in diesem Jahr auf dem Tour-Plan, darunter auch die Südstadtschule in Oerlinghausen. Schon immer drehten sich die Veranstaltungen um die Fragen: Was ist Energie, und wie gehe ich nachhaltig und bewusst damit um? Heute ist das Thema so aktuell wie noch nie. Denn auch die Kinder haben durch die zahlreichen Nachrichten bereits mitbekommen, dass dieser Winter besondere Herausforderungen im Bereich Energie mit sich bringt. Die kleinen Klimaschützer der Südstadtschule erhielten am 25. August ein Plakat mit Energiespartipps zum Mitnehmen. Das haben sie zu Hause ausgemalt und ihrer Familie dabei gleich ihr neues Wissen weitergegeben.


Getrieben vom Markt

Die Stadtwerke Oerlinghausen müssen ihre Energiepreise anpassen, setzen dabei aber weiterhin auf Transparenz und Fairness.

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„Wir sind ebenso wie die Verbraucher Getriebene des Marktes. Die Preise an den Energiebörsen haben inzwischen ein beängstigendes Niveau erreicht“, erklärt Peter Synowski, Geschäftsführer der Stadtwerke Oerlinghausen. „Wir müssen die gestiegenen Preise an unsere Kunden weitergeben, damit wir nicht selbst defizitär wirtschaften. Wir bemühen uns dabei aber nach wie vor um eine faire, transparente und marktgerechte Preisgestaltung.“ 

Die Situation an den Märkten 
Besonders extrem sei die Entwicklung aktuell am Strommarkt. Hier lag der Börsenpreis im Januar noch bei rund 16 Cent pro Kilowattstunde, Ende August dann bei fast einem Euro. Die Stadtwerke Oerlinghausen beziehen den Großteil ihrer Energie zwar günstig über langfristige Lieferverträge, die volatilen Schwankungen der Verbraucher werden aber durch teure Energie vom Markt ausgeglichen. 

„Wir haben die Gasmengen, die wir bis Ende 2023 benötigen, bereits langfristig und günstig eingekauft.“ 
Peter Synowski

Ein weiterer Treiber bei der Strompreisentwicklung sind die Gaspreise. „Hier sind es aktuell die Beschaffungskosten, die sich in steigenden Preisen widerspiegeln“, so Synowski. Bei den Stadtwerken Oerlinghausen betrifft das alle Kunden. Denn das Unternehmen setzt Gas in den eigenen Blockheizkraftwerken auch zur Strom- und Wärmeproduktion ein. Synowski: „Wir haben die Gasmengen, die wir bis Ende 2023 benötigen, bereits langfristig und günstig eingekauft.“ Daher sind die Stadtwerke Oerlinghausen nach wie vor unter den Top 5 der günstigsten Grundversorger in Deutschland. „Die Kunden müssen sich allerdings darauf einstellen, dass es in den Jahren 2024 und 2025 zu deutlichen Preiserhöhungen kommen kann, wenn sich die Energiemärkte nicht beruhigen.“ Denn als die Stadtwerke sich das Gas für die Zeit bis Ende 2023 sicherten, lag der Preis noch bei 2 Cent pro Kilowattstunde. Aktuell beträgt er bis zu 25 Cent. 

Preisanpassung bei den Stadtwerken 
Um weiterhin nicht defizitär zu arbeiten, müssen die Stadtwerke Oerlinghausen ihre Energiepreise anpassen. Der Wärmepreis steigt zum 1. Oktober, der Strompreis zum 1. November. Bei den Gaspreisen wird es nach der angemeldeten Erhöhung zum 1. Oktober aufgrund neuer Umlagen eine weitere Erhöhung zum 1. Januar geben. Die genaue Höhe der Anpassung wird den Kunden fristgerecht bekannt gegeben. Die erwartete Mehrbelastung der Haushalte liegt voraussichtlich bei Wärmekunden bei rund 70 Prozent, bei Gaskunden bei rund 50 Prozent und bei Stromkunden bei rund 30 Prozent. „Die Preise können sich künftig deutlich schneller ändern als gewohnt“, erklärt Peter Synowski. Allerdings müsse die Richtung nicht immer nach oben sein: „Als variable Umlage kann beispielsweise die Gasumlage auch sinken, was wir dann natürlich an unsere Kunden weitergeben.“ 

Die Stadtwerke bemühen sich auch weiterhin um größtmögliche Transparenz.

Weitere Informationen:


Aktuelle Informationen: Ausrufung Alarmstufe des Notfallplans Gas

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat am 23. Juni nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die zweite von drei Stufen des Notfallplan Gas ausgerufen, die sog. Alarmstufe. Sie tritt ein, wenn laut Notfallplan Gas „eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt, der Markt ist aber noch in der Lage, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen, ohne dass nicht marktbasierte Maßnahmen ergriffen werden müssen.“

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sagt dazu: „Aktuell ist die Versorgungssicherheit gewährleistet, aber die Lage ist angespannt. …Grund für die Ausrufung der Alarmstufe ist die seit dem 14. Juni 2022 bestehende Kürzung der Gaslieferungen aus Russland und das weiterhin hohe Preiseniveau am Gasmarkt.“

Auch für unser Versorgungsgebiet gilt, dass die Versorgungssicherheit gegenwärtig gewährleistet ist.

Hier finden Sie die aktuelle Presseinformation des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zur Ausrufung der Alarmstufe.

Weitere Informationen zur Gasversorgungslage finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur.


Aus alt mach neu

Die Trinkwasserversorgung in Oerlinghausen ist sehr gut aufgestellt und hat selbst an heißen Tagen noch einen Puffer: In diesem Sommer lag die höchste angeforderte Tagesmenge bei 3.500 Kubikmetern von 4.250 Kubikmetern, die insgesamt in Oerlinghausen in den Hochbehältern zur Verfügung stehen. 

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Verlegung neuer Trinkwasserleitungen an der Kreuzung Währentruper Straße / Auf der Brede

Damit das auch in Zukunft so bleibt, modernisieren die Stadtwerke stetig und investieren allein in diesem Jahr rund 1 Million Euro in die Sicherheit der Trinkwasserversorgung.

Von Brunnen über Hochbehälter bis zu Rohren halten sie alle Anlagen in Schuss. Aktuell sanieren sie unter anderem den kleineren der beiden Trinkwasserbehälter auf dem Menkhauser Berg. Olaf Frigge, Netzmeister in den Bereichen Trinkwasser, Erdgas und Fernwärme, berichtet: „Dieser Hochbehälter stammt aus dem Jahr 1963 und war noch mit Klinkern ausgemauert. Mit der Sanierung haben wir die Firma Flint aus Detmold beauftragt. Diese musste zuerst die Klinkersteine entfernen und die Betonwände sowie den Boden und die Decken von den alten Beschichtungen befreien. Anschließend versiegeln sie die Betonflächen wieder mit einer neuen, mineralischen Beschichtung. Die Fertigstellung ist für Mitte Oktober 2022 geplant.“ 

Auch das Leitungsnetz sanieren die Stadtwerke weiter: Bereits 2021 haben sie damit begonnen, neue Leitungen vom Hochbehälter auf dem Schafberg nach Helpup zu verlegen. „Diese werden die alte Hauptleitung, die zum Teil noch aus Stahl ist, langfristig ersetzen“, berichtet Olaf Frigge. „Rund einen Kilometer haben wir bereits geschafft.“


Volle Leistung voraus

Nach erfolgreichem Testbetrieb im Juni ist das neue Umspannwerk (UW) der Stadtwerke Oerlinghausen im August in den Normalbetrieb gestartet. Der Standort „An der Bleiche“ ist der neue Netz-, Last- und Erzeugungsschwerpunkt der Oerlinghauser Energieversorgung.

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Blick auf die Leistungsschalter in der neuen Trafostation

„Das UW Senne ermöglicht es uns, die Energie aus unserem Holzheizkraftwerk und unseren Blockheizkraftwerken – insgesamt rund 10 Megawatt – ohne Leitungsverlust direkt vor Ort einzuspeisen“, berichtet Elektromeister Thomas Kächele, Stadtwerke Oerlinghausen. 

Modern und redundant 
Das neue Umspannwerk besteht aus zwei hochmodernen 25-Megavoltampere-( MVA)-Leistungstransformatoren. Zum Vergleich: Das abgelöste, 50 Jahre alte Werk UW Oerlinghausen am Friedhof hatte zwei 12,5-MVA-Transformatoren. „Wir haben die Leistung mehr als verdoppelt und jetzt volle Redundanz. Wenn ein Trafo mal ausfallen sollte, übernimmt der andere. Die Versorgung ist jederzeit sichergestellt“, erklärt Thomas Kächele. 

Und auch künftige Leistungsanstiege können die Stadtwerke damit locker schultern. Denn das Netz wird volatiler: Einerseits werden Elektromobilität und Wärmepumpen in Zukunft noch mehr Strom benötigen, andererseits wird es eine höhere Anzahl an PV-Anlagen geben, die ihre Energie dezentral einspeisen. „Mit dem neuen Umspannwerk, das über 27 10-kV- und fünf 30-kV-Leistungsschalter verfügt, können wir die steigenden Lastverhältnisse aus der Ferne steuern und flexibel managen“, so Thomas Kächele. Parallel mit dem Bau des UW Senne wurden zwei neue 30-KV-Kabelsysteme mit einem Leiter-Querschnitt von 400 Quadratmillimetern Aluminium zum UW Helpup (Westfalen-Weser-Netz) verlegt. 

Die Kabeltrasse hat eine Länge von circa acht Kilometern. Mit der Neuverlegung stellen die Stadtwerke einen störungsfreien Energietransport zwischen den Umspannwerken sicher.


Achtung: Unseriöse Anrufe! 

In letzter Zeit mehren sich Meldungen unserer Kunden, dass sie ungebetene Anrufe vermeintlicher Stadtwerke-Mitarbeiter erhalten zu neuen Strom- oder Gas-Tarifen. Dabei versuchen die Anrufer an Kundendaten zu gelangen, die für die Vertragsunterlagen benötigt werden. Wir distanzieren uns davon ausdrücklich.

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Unsere Mitarbeiter rufen nie ungefragt an und verlangen auch keine Kunden- oder Vertragsdaten am Telefon. 

Was können Sie unternehmen? 

  1. Geben Sie grundsätzlich niemals am Telefon sensible Daten preis. 
  2. Gegen unerlaubte Werbeanrufe können Sie Anzeige bei der Bundesnetzagentur erstatten. Dazu zählen Anrufe, die das Ziel verfolgen, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen zu fördern. Wenn diese ohne ausdrückliche vorherige Einwilligung zu Werbezwecken des Verbrauchers vorgenommen werden, dann ist sie gesetzlich verboten (ein so genannter "Cold Call"). 

    Das entsprechende Formular ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur verfügbar. 
    Beschwerdeformblatt der Bundesnetzagentur (PDF) 


Bei Fragen melden Sie sich gerne auch bei uns unter Tel. 05202 4909-0


TURNUSWECHSEL: WIR TAUSCHEN IHRE GasZÄHLER

Gaszähler unterliegen dem deutschen Eichgesetz und müssen alle acht Jahre ausgetauscht werden. Durch die Prüfungen und den Wechsel stellen wir sicher, dass die Zähler stets korrekt messen.

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Wann die Eichfrist Ihres Zählers abläuft, haben wir für Sie im Blick: Wir informieren Sie mit einem Anschreiben, sobald bei Ihnen der Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen ist. Dieses Jahr haben wir Mitte März mit dem ersten Turnuswechsel begonnen, im Sommer werden wir mit einer zweiten Runde starten. Dabei unterstützen uns erstmals auch externe Monteure von Elbracht/Nill Dienstleistungen e.K. Sie können sich mit einer Vollmacht der Stadtwerke ausweisen. Fragen Sie zur Sicherheit danach! Sollten Sie zum vorgeschlagenen Termin keine Zeit haben, melden Sie sich bitte direkt beim Monteur: Die Kontaktdaten finden Sie auf unserem Ankündigungsbrief.


STROMZÄHLERWECHSEL

Deutschlandweit werden die alten Stromzähler nach und nach durch digitale Geräte ersetzt. In Oerlinghausen bauen die Mitarbeiter der Stadtwerke die neue Messtechnik ein.

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Den Aufbruch ins digitale Zähler-Zeitalter hat der Bundestag beschlossen und im Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende und dem Messstellenbetriebsgesetz festgehalten. Bis 2032 sollen flächendeckend alle Stromzähler ausnahmslos auf die digitale Technik umgerüstet werden. 

Die Stadtwerke Oerlinghausen haben sich als grundständiger Messstellenbetreiber bei der Bundesnetzagentur registriert: „Damit übernehmen wir die Verantwortung, die neuen Zähler bei uns im Stadtgebiet einzubauen und zu betreiben – insgesamt über 10.000 Stück“, sagt Michael Benneker.  

Bei den Geräten unterscheidet man zwischen modernen und intelligenten Messeinrichtungen. Beide Technologien bieten eine erhöhte Transparenz über Ihren Stromverbrauch: Sie können mithilfe der Messeinrichtungen verbrauchsintensive Geräte identifizieren und Einsparpotenziale erkennen. Auch das Überprüfen Ihrer Abrechnung wird erleichtert. 

Weitere Informationen zur Umstellung lesen Sie im Mitarbeiter-Porträt von Herrn Benneker.

Der digitale Stromzähler ist ein wichtiger Akteur für die sichere und zukunftsfähige Stromversorgung


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