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Bild: Gebäude der Stadtwerke Oerlinghausen

Um die Ecke denken

Arne Lorenz von Reisswitz denkt gerne quer. Sein Motto: Nur wer sich traut, gewohnte Pfade zu verlassen, entdeckt neue Wege. Seit April ist der 33-Jährige Technischer Leiter der Stadtwerke Oerlinghausen.

Bild: Arne Lorenz von Reisswitz

Arne Lorenz von Reisswitz hat seinen Job von der Pike auf gelernt: Er begann bereits in Teenagerjahren in der Energiebranche zu arbeiten. „Ich habe meine Ausbildung bei einer Aluminium-Gießerei absolviert. Wir haben in der laufenden Produktion Maschinen in Stand gesetzt und entstört“, erinnert er sich zurück. Im Jahr 2006 schloss er seine Ausbildung als Energieelektroniker ab und arbeitete anschließend im Schichtbetrieb. „Ich will diese Zeit nicht missen“, fährt er fort. „Die damals gewonnenen Erfahrungen helfen mir auch heute noch: Ich weiß, wie der Arbeitsalltag und die Herausforderungen der Kollegen auf der Baustelle oder im Netz aussehen – und was sie tagtäglich für die Stadtwerke leisten.“ Nach der Ausbildung war die Neugier des damals 21-Jährigen geweckt: „Ich wollte mehr wissen, die großen Zusammenhänge verstehen.“ Er holte sein Abitur nach und schrieb sich für ein Studium der Elektrotechnik ein. Der Energiebranche blieb er treu: Sowohl seine Bachelor- als auch seine Master-Arbeit verfasste er bei der E.ON New Build and Technology GmbH.

Unendlicher Wissensdurst

Nach seinem Studium arbeitete Arne Lorenz von Reisswitz mehrere Jahre bei den Stadtwerken Werl und leitete dort vor dem Wechsel zu den Stadtwerken Oerlinghausen die Abteilung Strom. Doch sein akademischer Wissensdurst war noch immer nicht gestillt: „Neben meinem technisch geprägten Master war es mir wichtig, auch noch meine Management-Kenntnisse zu vertiefen.“ Gesagt, getan: Er büffelte abends und am Wochenende und absolvierte so neben seinem Beruf noch einen Master of Business Administration (MBA).

Visionär und innovativ

Seit April ist Arne Lorenz von Reisswitz Technischer Leiter bei den Stadtwerken Oerlinghausen. Seine Aufgaben sind vielfältig. Er verantwortet den Betrieb der Netze, samt Messstellen und Erzeugungseinheiten. Auch die Wassergewinnung gehört dazu. Die Herausforderung: Die technischen Bereiche und rund 30 Mitarbeiter nicht nur zu leiten, sondern auch die Strukturen und Prozesse kontinuierlich zu verbessern. „Es macht mir Spaß, technische Themen voranzutreiben. Dabei bin ich stets auf der Suche nach Lösungen, die den Erfolg der Stadtwerke stützen und die Prozesse vereinfachen. Denn nur dann sind sie nachhaltig“, sagt der heute 33-Jährige.

Nah am Kunden

„Wenn wir Projekte planen, stehen für uns die Bedürfnisse der Kunden im Vordergrund“, so Arne Lorenz von Reisswitz. „Das ist in Oerlinghausen nicht nur eine Floskel, sondern jeder Kunde hat die Möglichkeit, bei den unterschiedlichen Themen auch direkt das Leitungsteam anzusprechen.“ Als Technischer Leiter hat er dabei auch stets im Blick, die Ökobilanz und Wirtschaftlichkeit der Stadtwerke zu verbessern. „Aktuell erweitern wir zum Beispiel das Fernwärmenetz, bauen neue Blockheizkraftwerke und sind im Gespräch für ein großes Photovoltaik-Projekt“, erzählt er.

Voller Tatendrang

Auf die Frage, was ihm am besten an seiner neuen Aufgabe gefällt, zögert er keine Sekunde: „Dass ich hier tatsächlich etwas bewirken kann“, schwärmt Arne Lorenz von Reisswitz. „Die Energiebranche entwickelt sich rasant. Hier kann gerade ein kleines Stadtwerk wie Oerlinghausen punkten: Wir sind flexibler, haben supermotivierte Kollegen/-innen und können uns viel schneller anpassen als große Unternehmen. Und ganz wichtig: Es gibt hier den Mut, Entscheidungen zu fällen.“

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