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Bild: Gebäude der Stadtwerke Oerlinghausen

Christian Landerbarthold: Ein weltoffener Lokalpatriot

Wenn Christian Landerbarthold in Oerlinghausen unterwegs ist, bleibt er wohl recht selten allein. Den 43-Jährigen kennt man in der Stadt. Als erster Vorsitzender des Schützenvereins und Schulleiter der Heinz-Sielmann-Schule bleibt das nicht aus. „Aber das stört mich nicht“, sagt er. Christian Landerbarthold weiß, was in seiner Heimat los ist und was die Menschen bewegt. Er wollte nie weg aus seiner Geburtsstadt. „Ich war hier immer fest verankert.“

Studiert hat er in Bielefeld, Grundschullehramt. Er war Mitglied in der Oerlinghauser Schützengesellschaft, spielte Handball im TSV Oerlinghausen und pfiff als Schiedsrichter die oberen Handballligen. Für das Referendariat wollte man ihn nach Gelsenkirchen schicken. „Aber ich wollte hier nicht weg.“ Und das musste Christian Landerbarthold am Ende auch nicht. Mittlerweile ist er verheiratet, hat eine einjährige Tochter und wohnt noch immer in Oerlinghausen.

Engagement für seine Heimat ist selbstverständlich

Seit drei Jahren ist der Oerlinghauser erster Vorsitzender der Schützengesellschaft, der er bereits sein ganzes Leben lang angehört. „Es macht mir großen Spaß, meine Heimat aktiv mitzugestalten.“ Der Schützenverein mit seinen mehr als 1.000 Mitgliedern ist eine wichtige Größe in Oerlinghausen. „Wir haben Angebote für jedes Alter auf die Beine gestellt“, sagt Christian Landerbarthold. Gerade deswegen könne der Verein auch immer noch junge Mitglieder gewinnen. „Wir leben vom Gemeinschaftsgefühl und der Verbundenheit zu unserer Heimat.“

Deswegen findet der Oerlinghauser Engagement für den Ort auch so wichtig. „Auch Unternehmen wie die Stadtwerke leisten ihren Beitrag“, sagt er. Die Stadtwerke seien nicht nur unser Versorger in Sachen Energie und Wasser. „Sie kümmern sich auch um den Nahverkehr und die Bäder.“ Auch das Engagement für Klimaschutz vor Ort lobt der 43-Jährige. Außerdem sichere das Unternehmen Arbeitsplätze in der Stadt und mache bei Ausbildungs- und Praktikumsplätzen viele Angebote. „Die Stadtwerke stärken die heimische Wirtschaft.“ Deswegen hat sich der 43-Jährige für den Bergstadtstrom entschieden. „Ein lokales Produkt ist immer unterstützenswert.“

Schule und Heimat – eine wichtige Verbindung

Seine Verbundenheit zur Heimat will Christian Landerbarthold als Schulleiter der Heinz-Sielmann-Sekundarschule auch seinen Schülerinnen und Schülern vermitteln. „Das ist heute gar nicht so einfach“, gesteht er. „Die gesamte Welt ist nur einen Klick im World Wide Web entfernt. Da bleibt das, was nah dran ist, oft auf der Strecke.“ Deswegen sei es gerade die Aufgabe der Schule, zu zeigen, was die Stadt zu bieten habe. „Schule und Heimat, das ist eine wichtige Verbindung.“ Die Vorzüge seiner Heimat zu zeigen, das fällt Christian Landerbarthold nicht schwer. Er schätzt die Lage der Bergstadt: nahe am Teutoburger Wald – ruhig und entschleunigt – und trotzdem nicht weit entfernt von der nächsten größeren Stadt. Für ihn ist Oerlinghausen aber gerade durch seine Menschen so liebens- und lebenswert. „Wir Oerlinghauser sind Lokalpatrioten, gleichzeitig aber unglaublich weltoffen.“

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