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Bild: Gasturbine

Klimaschutz

Klimawandel und Klimaschutz sind derzeit in aller Munde. Die Stadtwerke Oerlinghausen haben mit ihrer Beteiligung am Holzheizkraftwerk Oerlinghausen bereits Maßstäbe gesetzt und planen weitere Aktivitäten in naher Zukunft.

“Wir setzen auf einen Trend, den andere erst entdecken. Die Entscheidung, dieses Kraftwerk zu bauen, war wirtschaftlich richtig und auch unter Umweltgesichtspunkten sinnvoll“, so der ehemalige Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Blome.

Zusammen mit Landwirt Heinz-Josef Rodehuth sowie Investor Dr. Dieter Brechmann gründeten die Stadtwerke das Holzheizkraftwerk Oerlinghausen GmbH, um das Projekt zu realisieren. Direkt neben dem alten Kraftwerk werden nun pro Jahr 4.000 Megawattstunden Strom (1 MWh entspricht 1.000 Kilowattstunden – kWh) und 24.000 MWh Wärme produziert, rund ein Drittel des derzeitigen Wärmebedarfs der Stadtwerke Oerlinghausen.

Strom und Wärme kombiniert

Biomasse und Kraft-Wärme-Kopplung sind Schlüsselbegriffe: Verbrannt wird ausschließlich naturbelassenes Holz. Das verursacht weder Geruchsbelästigungen noch hat es Umweltnachteile. Freigesetzt wird dabei nur so viel Kohlendioxid, wie das Holz während seiner Wachstumsperiode aus der Atmosphäre aufgenommen und gebunden hat. Die Kohlendioxid-Emissionen sinken dadurch pro Jahr um 6.000 Tonnen.

KWK — Kraft-Wärme-Kopplung

Die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom ist besonders effektiv. In vielen herkömmlichen Großkraftwerken wird Strom erzeugt, die anfallende Wärme muss in riesigen Kühlanlagen „vernichtet“, in die Umgebungsluft oder Flüsse abgegeben werden.

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