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Energienews

23. April

Kochen mit dem Geschirrspüler

Vorsicht vor Online-Trend!

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Ist es falsch verstandene Sparsamkeit oder die Gier nach immer neuen Gimmicks? Foodblogger und Trendköche sind die bunten Vögel des derzeitigen Kochbooms, denen Auffallen um jeden Preis manchmal wichtiger ist als das Wohl ihrer Fans. Derzeit wird im Internet eine neue Garmethode stark bejubelt: Fleisch, Fisch oder Gemüse sollen verpackt in Plastikfolie schonend und energiesparend im Geschirrspüler kochen. Verbraucherschützer warnen dagegen vor aggressiven Reinigungsmitteln und Klarspülern, die Schadstoffe aus dem Plastik lösen können, die ins Essen übergehen. Na dann, Mahlzeit!


18. April

Hausbesuche unerwünscht

Vorsicht vor Abzockern an der Haustür.

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Ein Mitarbeiter eines unseriösen Energieanbieters macht einen Hausbesuch bei einem Verbraucher. Der denkt, dass ihn ein Mitarbeiter seines Energieversorgers wegen eines Tarifwechsels besucht. Mit seiner Unterschrift wechselt er allerdings gleich den Anbieter.

Urteil gegen Haustürgeschäfte
In einem Urteil hat das Landgericht Berlin das Unternehmen nun dazu verpflichtet, Haustürwerbung dieser Art künftig zu unterlassen. Denn nach Ansicht des Gerichts ist ungewollte Haustürwerbung ebenso unzulässig wie Werbeanrufe oder -mails, da sie eine unzumutbare Belästigung darstellt. Demnach dürfen Vertreter einen Verbraucher nicht ohne vorherige Einwilligung zu Hause besuchen.


17. April

Ist Ihr Kühlschrank richtig eingestellt?

Mit der richtigen Einstellung des Kühlschranks lassen sich Stromkosten einsparen und Lebensmittel länger frisch halten.

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Jeder braucht ihn und deswegen hat ihn jeder: einen Kühlschrank. Heutzutage ist er im Haushalt nicht wegzudenken. Er läuft 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr und gilt nicht umsonst als Stromfresser. Je nach Modell belaufen sich die Energiekosten auf 20 bis 120 Euro im Jahr – bei einer Lebenserwartung von 15 Jahren macht das Stromkosten zwischen 300 und 1.800 Euro pro Gerät. Mit der richtigen Einstellung des Kühlschranks lassen sich Energiekosten sparen. Und auch Lebensmittel, die weggeworfen werden müssen, verursachen Kosten, die mit der richtigen Lagerung eingespart werden können.

Den Kühlschrank richtig einstellen
Verschiedene Ratgeber-Seiten im Internet informieren Verbraucher über die optimale Einstellung des Kühlschranks, die zu verschiedenen Zeitpunkten im Jahr unterschiedlich sein kann. Das liegt unter anderem daran, dass der Kühlschrank im Sommer durchaus etwas kühler gestellt werden kann als im Winter. Das Umweltbundesamt empfiehlt eine Temperatur von 7 Grad im Kühlschrank und -18 Grad im Gefrierfach. Hat man ein modernes Gerät mit einer digitalen Anzeige, ist die Einstellung einfach. Ältere Geräte besitzen meistens ein Reglerrädchen mit einer Skala von 1 bis 5, 6 oder 7. Dabei ist 1 die wärmste Einstellung. In der Betriebsanleitung sollte vermerkt sein, welche Stufe für welche Temperatur steht. Ansonsten hilft das gute alte Thermometer, das in der Mitte des Kühlschranks platziert werden sollte, um die Temperatur richtig zu bestimmen.

Lagerstrategie der Lebensmittel
In einem Kühlschrank gibt es verschiedene Temperaturzonen, denn kalte Luft sinkt nach unten während warme Luft aufsteigt. Somit ist oberste Fach im Kühlschrank das wärmste und perfekt geeignet für Käse oder die Reste der letzten Mahlzeit. In der Mitte sollten Joghurt oder Quark stehen. Die unteren Fächer sind optimal für leicht verderbliche Speisen, die es besonders kalt mögen. Das Gemüsefach, das meist durch eine Glasplatte geschützt ist, ist wie der Name schon sagt, der perfekte Lagerort für Vitamine in Form von Obst und Gemüse. Mit der Lagerstrategie können zwar keine Stromkosten gespart werden, aber Energie und Kosten, die man in einen erneuten Weg zum Supermarkt investieren müsste. Und auch die Umwelt wird es Ihnen danken.


15. April

Auch Wespen sind Nützlinge

Wie Bienen sind auch Wespen nützliche Insekten: Sie bestäuben Blüten und fangen Schädlinge.

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Die Sonne kommt zum Vorschein, es wird angenehm warm – was steht einem Frühstück auf dem Balkon oder der Terrasse schon im Weg? Wenn es doch nur diese lästigen Wespen nicht gäbe…

Gut für die Umwelt
Ein Wespen-Volk ist eine wahre Schädlings-Armee: Wespen fangen unzählige andere Insekten und Fliegen, um diese an ihre Larven zu verfüttern. Ausgewachsene Wespen ernähren sich von Pflanzen- und Obstsäften, dem sogenannten Nektar. Neben der Schädlingsbekämpfung sind Wespen vor allem fleißige Blütenbestäuber. Doch die Wespen- und Hornissenbestände gehen aufgrund der andauernden Veränderung der Lebensräume und menschlichen Eingreifens zurück.

Im Herbst stirbt ein Wespen-Volk aus
Auch wenn die Wespen beim Essen lästig erscheinen, ist das Entfernen des Nestes nicht unbedingt nötig. Im Herbst stirbt jedes Volk ab, nur die Königinnen überwintern und gründen im Frühjahr ein neues Volk – an einem anderen Ort. Nur in Ausnahmefällen, beispielsweise in der Nähe von Kindergärten, entfernt die Feuerwehr Wespennester. Gefährlich sind Wespen trotz Stachel nur für Allergiker. Sollte sich eine Wespe auf den Körper setzen, sollte sie abgeschüttelt oder abgestreift werden, Zuschlagen vergrößert die Möglichkeit eines Stiches.


12. April

Hunde als Schädlingsbekämpfer

Vierbeiner können Pflanzenschädlinge erschnüffeln, bevor sich Krankheiten ausbreiten.

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Schäferhunde haben in den USA gezeigt, dass sie pilzbefallene Avocadobäume aufspüren oder erkrankte Zitruspflanzen erkennen können. Auch in Europa kommen Hunde als biologische Schädlingsbekämpfer zum Einsatz.

Allroundtalent Hund
Hunde erschnüffeln nicht nur Trüffel, Drogen, Leichen oder Sprengstoff, sondern auch Pflanzenschädlinge: Schäferhunde haben im Süden Floridas befallene Pflanzen identifiziert, bevor äußerliche Schäden sichtbar waren. Dadurch können infizierte Bäume behandelt oder entfernt werden, um eine Ausbreitung des Pils zu verhindern. In den letzten Jahren hat der Pilz auf Avocado-Plantagen Schäden von über 300 Millionen Euro verursacht.

Pilze, Bakterien und Käfer
Hunde können auch von Bakterien befallene Zitruspflanzen aufspüren. Auf Hawaii sollen die Vierbeiner außerdem im Boden versteckte Larven eines eingeschleppten Herkuleskäfers gefunden haben, der Kokospflanzen vernichtet. Und auch in Europa werden Hunde zunehmend auch dafür eingesetzt, Käfer aus fernen Ländern zu erschnüffeln, die heimischen Baumbestände bedrohen. Ohne die Hunde werden betroffene Bäume meist erst entdeckt, wenn die Käfer bereits anderthalb Jahre lang in den Tiefen des Holzes leben. Die Schnüffelmethode ist von internationalen Pflanzenschutzorganisationen offiziell anerkannt.


10. April

Außen hui, innen pfui

Ressourcenverschwendung durch Luftverpackungen

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Im Supermarkt werden die Verbraucher von übergroßen, nicht einmal halbvollen Verpackungen getäuscht. Dabei ließe sich durch vollgefüllte Packungen viel Müll einsparen.

83 Prozent der Packung ohne Inhalt
Im Zuge der akuten Plastikmüll-Problematik werden Verbraucher immer wieder dazu ermahnt, bewusster zu konsumieren, um Müll zu vermeiden. Der Fehler lässt sich jedoch auch durchaus bei den Herstellern suchen. Egal ob Müsli, Chips, Geschirrspültabs oder Waschmittel – die meisten Verpackungen sind nicht einmal zur Hälfte gefüllt. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat Produkte, über die viele Beschwerden eingegangen sind, mittels Röntgenbildern untersucht. Die durchschnittliche Füllhöhe betrug 41 Prozent. Am schlechtesten schnitt ein Grießbrei ab, bei dem 83 Prozent der Packung inhaltslos ist.

Kein Ende der Ressourcenverschwendung in Sicht
Durch vollgefüllte Verpackungen ließe sich ganz einfach Verpackungsmaterial einsparen. Würde ein Waschmittelhersteller beispielsweise 800.000 volle Flaschen statt den aktuell eine Million Plastikflaschen mit geringem Füllstand vertreiben, würden dadurch nach Berechnungen der Verbraucherzentrale 20 Tonnen Plastikmüll wegfallen. Aus rechtlicher Sicht sind die Luftverpackungen jedoch kaum zu beanstanden, und auch das Inkrafttreten des neuen Verpackungsgesetzes wird nicht helfen, den unnötigen Verpackungsmüll zu reduzieren


8. April

Mit neuen Fenstern richtig Lüften

Der tägliche Luftwechsel innerhalb der Wohnung vertreibt Schimmel, Müdigkeit und Kopfschmerzen.

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Moderne Fenster bieten einige Vorteile: Dank zweifacher oder dreifacher Verglasung wird der Wärmeverlust reduziert und mehrere Dichtungen verhindern kalte Zugluft oder das Entweichen der Wärme. Der einzige Nachteil: Es erfordert mehrmaliges Lüften am Tag, um Schimmel zu vermeiden.

Das Problem: Luftfeuchte
Die optimalen Werte für relative Luftfeuchte in Wohnräumen sollen 60 Prozent nicht übersteigen. Aber allein ein Mensch dünstet täglich circa einen Liter Wasser aus. Hinzu kommen kochen, duschen, Wäsche trocknen, atmende Zimmerpflanzen und Ausdünstungen von Möbeln und Teppichen. Diese Feuchtigkeit muss abtransportiert werden, um das Bilden von krankmachendem Schimmel zu verhindern.

Die Lösung: mehrmaliges Lüften
Mehrmals pro Tag sollte man mit offenen Fenstern stoß- und querlüften. Mit neuen Fenstern sogar umso mehr, da keine undichten Stellen mehr am Fenster vorhanden sind, durch die Zugluft entstehen kann. Bis zu fünf Mal am Tag sollte daher die Luft für ein paar Minuten ausgetauscht werden. Einen höheren Wohnkomfort bieten moderne Lüftungsanlagen, die die feuchte und verbrauchte Luft gegen Frische austauscht.


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