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Energienews

14. August

Maschinen-Problemfälle

Nicht jedes Geschirr ist spülmaschinenfest. Manche Stücke reinigt man besser mit der Hand.

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Kristallgläser reinigen Sie am besten mit der Hand, sie werden in der Maschine nur stumpf. Kommen edle Gläser trüb aus dem Geschirrspüler, bedeutet das aber nicht automatisch, dass sie nicht spülmaschinenfest sind: Oft ist das auch nur ein Indiz dafür, dass Enthärtersalz fehlt.

Was rein darf
Problematisch ist das Reinigen von Plastikschüsseln und anderen Kunststoffteilen in der Maschine: Viele sind nicht hitzefest und verformen sich bei Spülprogrammen ab 60 Grad Celsius – insbesondere in älteren Maschinen mit innenliegenden Heizstäben. Plastikteile am besten von Hand spülen oder zumindest möglichst weit von den Heizstäben entfernt einordnen.

Rostet der Boden eines Stahltopfs und erweist sich so als nicht spülmaschinenfest, sollte man ihn unbedingt von Hand mit Stahlreiniger entrosten – sonst verteilt sich der Rost in der Maschine. Silberbesteck kann im Geschirrspüler anlaufen. Spülen Sie „das gute Silberne“ am besten gleich von Hand. Das gilt auch für Bestecke mit Holz- oder Hornteilen, Töpfe und Geschirr aus Aluminium, Kupfer oder Zinn, für bemalte Vasen und Teller, für Geschirr aus Steingut und mit Goldrand – alles Fälle für Handarbeit.


12. August

Schluss mit Stand-by!

Die Kosten aller Leerlaufverluste in Deutschland betragen jährlich rund 4 Milliarden Euro. Das entspricht ungefähr dem kompletten Stromverbrauch Berlins.

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Die enormen Energieverluste durch den Leerlauf elektrischer Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik schaden der Umwelt. Noch dazu kosten sie viel Geld. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt gibt dafür je nach Strompreis rund 100 Euro pro Jahr aus, hat die Deutsche Energieagentur ausgerechnet. Diese Summe lässt sich wirklich viel besser anlegen.

Einfach öfter abschalten
Natürlich ist es bequem, den Fernseher oder die Musikanlage per Fernbedienung abzuschalten. Nur sind die Geräte dann nicht vollständig vom Netz getrennt. Sie verbrauchen also weiter unnötig und ungenutzt Strom. Die Lösung: Schaffen Sie sich schaltbare Steckerleisten an, mit denen Sie Ihre Elektrogeräte per Knopfdruck ausschalten. Wichtig ist, dass die Leisten über eine Kindersicherung verfügen und auf Sicherheit geprüft sind. Wer einen neuen Fernseher oder andere Großgeräte kauft, sollte darauf achten, dass die jeweiligen Geräte über einen echten Ausschalter verfügen und sich durch einen geringen Stand-by-Stromverbrauch auszeichnen.


9. August

Richtig einkaufen, gesund grillen

Geflügel oder Fisch bringen Abwechslung auf den Rost. Achten Sie bei abgepackter Ware auf den Hinweis „gepökelt“ – da ist Vorsicht geboten.

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Beim Kauf von Fleisch und Geflügel sollte man die Haltbarkeitsfrist auf dem Etikett beachten – aber die Ware möglichst nicht so lange aufheben. Frisch schmeckt es besser und ist gesünder. Da Fleisch und Geflügel schnell verdirbt, sollte man es erst kurz vor der Grillparty einkaufen und sofort in den Kühlschrank legen. Geflügel ist viel magerer als z.B. Schweinefleisch. Es muss aber vollständig durchgegart werden: Salmonellengefahr.

Gesünder grillen
Salmonellengefahr besteht auch, wenn Sie das Grillgut zu früh aus dem Kühlschrank nehmen und schon beim Anheizen der Kohle neben dem Grill bereit stellen. In der Wärme vermehren sich die Keime rapide! Manchmal wird auch gepökeltes Geflügel angeboten, was beim Grillen problematisch ist – achten Sie beim Kauf auf entsprechende Hinweise auf dem Etikett. Da Nitritpökelsalz bei Hitze schädliche Nitrosamine bildet, raten Gesundheitsexperten – u.a. das Bundesinstitut für Risikobewertung – prinzipiell davon ab, Gepökeltes auf den Rost zu legen. Wer nach gesunden Alternativen zu Würstchen sucht, sollte es mal mit Gemüse und Fisch in Alufolie probieren: Lachs oder Makrele eignen sich dafür besonders gut, Paprika und Auberginen ebenfalls.


7. August

Pulver, Solo- oder Multitabs?

Bei Geschirrspülmitteln für die Spülmaschine haben Sie die Wahl zwischen Pulver und Reinigertabs mit vielen Talenten.

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Reiniger in Pulverform sind am billigsten. Das Dosieren ist damit freilich umständlicher als mit Tabs. Einige Hersteller liefern immerhin Dosiermaße mit. Wichtig: Pulver muss man unbedingt trocken aufbewahren. Wenn es feucht wird, klumpt es schnell.

Multitabs legen nach
Solotabs enthalten nur Reiniger; Multitabs zusätzlich Klarspüler und Enthärtersalz, manche sogar Glasschutz und Mittel für Edelstahlglanz. Praktisch: Man spart sich damit das Nachfüllen von Salz und Klarspüler. Trotzdem riet die Stiftung Warentest noch vor wenigen Jahren von dieser bequemen Lösung ab: Denn Multitabs schnitten beim Klarspülen deutlich schlechter ab als Solotabs und hinterließen Schlieren auf dem Geschirr. Außerdem war es trotz der Extra-Kosten für Klarspüler und Enthärtersalz günstiger, diese mit Solotabs zu kombinieren als Multitabs einzusetzen.

Mittlerweile sind diese Schwächen beseitigt. Fazit: Solotabs zu kaufen, lohnt sich kaum noch. Multitabs vom Discounter sind deutlich günstiger als Markenprodukte, reinigen aber fast genauso gut.


5. August

Wohin gehört's?

Die Deutschen gelten als Weltmeister der Mülltrennung. Doch wie geht Trennen richtig? Manchmal gar nicht so einfach.

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Wie geht Mülltrennen richtig? Diese Alltagsmythen verunsichern Verbraucher beim Recycling.

Flaschen nach Farben sortieren ist unnötig?
Auch wenn die Altglastonnen alle im gleichen Fahrzeug landen, dessen Behälter ist in Kammern unterteilt. Die Trennung von Weiß- und Buntglas hat ihren Sinn: Schon eine einzige grüne Flasche verfärbt circa 500 Kilogramm Weißglas. Blaue Flaschen zum Grünglas geben. Fensterglas und Spiegel gehören nicht in die Glascontainer, sondern in den Restmüll.

Jedes Papier darf in die blaue Tonne?
Verbundmaterial wie zum Beispiel mit Folie beschichtetes Papier, gehört in den Restmüll. Auch beschmutztes Küchenpapier oder Taschentücher haben im Papiermüll nichts zu suchen – sie sind ein Fall für die Biotonne.

Joghurtbecher müssen ausgespült werden?
Da die Recyclingfirmen das Material noch einmal reinigen, genügt es, wenn Joghurtbecher löffelrein sind. Doch: Wer für den Abwasch Warmwasser benutzt, kehrt die Ökobilanz sogar ins Negative und verbraucht mehr Energie als sich durch die Wiederverarbeitung sparen lässt.

Gekochtes darf nicht in die Biotonne?
Auch wenn Speisereste Ratten anziehen können, gehört Gegartes in die Biotonne. Das Umweltbundesamt rät: Um Geruchsbelästigung und Ungeziefer zu vermeiden, Fisch- und Fleischreste vor dem Entsorgen einfach in altes Zeitungspapier wickeln.


2. August

Sparen mit Flachbildschirm?

Moderne Flachbildschirme funktionieren effizienter als alte Röhrengeräte. Der Trend zu größeren Bildflächen führt trotzdem zu höheren Energieverbräuchen.

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Es stimmt, dass Flachbildschirme sparsamer als alte, gleichgroße Röhrenfernseher sind. Was viele nicht wissen: Mit der Größe der Bildschirme nimmt auch der Stromverbrauch der TV-Geräte zu. Ältere Flimmerkisten und Fernseher mit über 1 Meter Bildschirm-Diagonale können bei durchschnittlicher Nutzung einen Stromverbrauch von über 200 kWh im Jahr haben. Aber auch innerhalb gleicher Größen gibt es noch Verbrauchsunterschiede. So haben LCD-LED-Fernseher technisch bedingt einen geringeren Stromverbrauch als Plasma-Fernseher. Über die Lebenszeit können sich hieraus beträchtliche Unterschiede bei den Stromkosten ergeben.

Tipps für den Fernseheinkauf
Die Herstellerangaben zum Stromverbrauch sind für den Alltagsgebrauch oft nicht realistisch, sagt die Stiftung Warentest. Diese werden nur mit Werkseinstellungen erreicht. Das bedeutet: Sobald Sie die Einstellungen verändern, dann zieht das häufig einen erhöhten Strombedarf nach sich. Wenn ein kleiner und ein großer Fernseher in derselben Energieeffizienzklasse sind, heißt das noch lange nicht, dass sie ähnlich viel oder wenig Strom verbrauchen. Auch hier gilt: Der große Bildschirm zieht im Normalfall deutlich mehr Strom.


31. Juli

Ist Ihr Kühlschrank richtig eingestellt?

Mit der richtigen Einstellung des Kühlschranks lassen sich Stromkosten einsparen und Lebensmittel länger frisch halten.

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Jeder braucht ihn und deswegen hat ihn jeder: einen Kühlschrank. Heutzutage ist er im Haushalt nicht wegzudenken. Er läuft 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr und gilt nicht umsonst als Stromfresser. Je nach Modell belaufen sich die Energiekosten auf 20 bis 120 Euro im Jahr – bei einer Lebenserwartung von 15 Jahren macht das Stromkosten zwischen 300 und 1.800 Euro pro Gerät. Mit der richtigen Einstellung des Kühlschranks lassen sich Energiekosten sparen. Und auch Lebensmittel, die weggeworfen werden müssen, verursachen Kosten, die mit der richtigen Lagerung eingespart werden können.

Den Kühlschrank richtig einstellen
Verschiedene Ratgeber-Seiten im Internet informieren Verbraucher über die optimale Einstellung des Kühlschranks, die zu verschiedenen Zeitpunkten im Jahr unterschiedlich sein kann. Das liegt unter anderem daran, dass der Kühlschrank im Sommer durchaus etwas kühler gestellt werden kann als im Winter. Das Umweltbundesamt empfiehlt eine Temperatur von 7 Grad im Kühlschrank und -18 Grad im Gefrierfach. Hat man ein modernes Gerät mit einer digitalen Anzeige, ist die Einstellung einfach. Ältere Geräte besitzen meistens ein Reglerrädchen mit einer Skala von 1 bis 5, 6 oder 7. Dabei ist 1 die wärmste Einstellung. In der Betriebsanleitung sollte vermerkt sein, welche Stufe für welche Temperatur steht. Ansonsten hilft das gute alte Thermometer, das in der Mitte des Kühlschranks platziert werden sollte, um die Temperatur richtig zu bestimmen.

Lagerstrategie der Lebensmittel
In einem Kühlschrank gibt es verschiedene Temperaturzonen, denn kalte Luft sinkt nach unten während warme Luft aufsteigt. Somit ist oberste Fach im Kühlschrank das wärmste und perfekt geeignet für Käse oder die Reste der letzten Mahlzeit. In der Mitte sollten Joghurt oder Quark stehen. Die unteren Fächer sind optimal für leicht verderbliche Speisen, die es besonders kalt mögen. Das Gemüsefach, das meist durch eine Glasplatte geschützt ist, ist wie der Name schon sagt, der perfekte Lagerort für Vitamine in Form von Obst und Gemüse. Mit der Lagerstrategie können zwar keine Stromkosten gespart werden, aber Energie und Kosten, die man in einen erneuten Weg zum Supermarkt investieren müsste. Und auch die Umwelt wird es Ihnen danken.


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