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Energienews

19. Februar

So dämmen Sie wirkungsvoll

Guter Wärmeschutz fürs Haus ist beim energiesparenden Bauen ein wesentliches Element. Wie gut ein Stoff dämmt, hängt von seiner Wärmeleitfähigkeit ab.

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Wie dick die äußere Dämmschicht am Neubau sein sollte, wird von dessen Lage zur Sonne (Süden/Westen) bestimmt und von der Qualität der Dämmschicht. Das Angebot reicht von 40 Zentimeter dicken Platten bis zu dünnen Vakuum-Paneelen. Je effektiver die Dämmwirkung eines Dämmstoffes – je weniger Wärme er durchlässt –, desto dünner kann man ihn anbringen. Sieht besser aus, hat allerdings seinen Preis. 

Fakten zu Dämmstoffen 
Dämmstoffe sind in Wärmeleitfähigkeitsgruppen eingeteilt. Sie geben an, wie viel Wärmeenergie in Watt in einer bestimmten Zeit durch das Material in einer bestimmten Dicke hindurch – und damit verloren gehen. Maßstab dafür ist der Wärmeleitfähigkeitswert, er sollte also möglichst klein sein. Sehr gutes Dämmmaterial zeichnet sich durch eine Wärmeleitfähigkeit von 0,035 Watt pro Meter und Grad Kelvin aus: 0,035 W/(m K) – Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035. Dazu zählen Zellulose, Mineralwolle, Flachs, Holzfaserplatten und Hartschaumplatten aus Polystyrol (Styropor). Viele Hausbesitzer entscheiden sich wegen des günstigen Preises für Dämmen mit Styropor. Empfehlenswerter fürs Wohnklima ist allerdings natürliches Dämmmaterial.


17. Februar

30 Jahre alte Heizungen müssen raus

Viele der bundesweit rund 21 Millionen Heizkessel in Deutschland sind zu alt und ineffizient.

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Jeder zweite Heizkessel in Deutschland ist älter als 20 Jahre. Der Anteil der über 30 Jahre alten Heizkessel steht nicht exakt fest, Experten gehen jedoch von rund zwei bis drei Millionen aus.

Über zwei Millionen Öl- und Gasheizungen in Deutschland sind seit diesem Jahr mehr als 30 Jahre in Betrieb. Damit überschreiten sie in vielen Fällen die erlaubte Nutzungsdauer und müssen 2020 erneuert werden. Hauseigentümer sollten deshalb prüfen, ob ihr Heizkessel vor 1990 eingebaut wurde und zu den austauschpflichtigen Geräten zählt. Dazu rät Zukunft Altbau, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm.

Das Alter der Heizung ist auf dem Typenschild, im Schornsteinfegerprotokoll oder in den Bauunterlagen angegeben. Von der Austauschpflicht sind vor allem Konstant-Temperaturkessel betroffen. Niedertemperatur- und Brennwertkessel hingegen dürfen weiter laufen. Prüfen sollte man jedoch, ob es sich lohnt, sie schon früher auszutauschen. Beim Heizungstausch sollten Hauseigentümer möglichst ein Modell wählen, das mit erneuerbaren Energien betrieben wird, heißt es von Zukunft Altbau. So mache man sich außerdem unabhängiger von steigenden CO2-Preisen und Ölpreisschwankungen.

Bereits ab einem Alter von 20 Jahren sollten Hauseigentümer prüfen lassen, ob sich ein Tausch gegen eine moderne und effiziente Anlage lohnt. Der Wechsel lohnt sich: Erneuerbare-Energien-Heizungen schonen nicht nur das Klima, hinsichtlich ihrer Gesamtkosten sind sie mit Öl- und Erdgasheizungen vergleichbar. Sie sind zudem nicht von der künftigen CO2-Steuer betroffen und werden vom Staat sogar finanziell gefördert. Außerdem erhöht der Einsatz erneuerbarer Wärme die Unabhängigkeit von endlichen fossilen Brennstoffen und deren Preisschwankungen. Noch dazu fließe das Geld nicht in öl- und erdgasexportierende Länder ab, so Zukunft Altbau.

Mehr auf:www.zukunftaltbau.de


14. Februar

Schluss mit Stand-by!

Die Kosten aller Leerlaufverluste in Deutschland betragen jährlich rund 4 Milliarden Euro. Das entspricht ungefähr dem kompletten Stromverbrauch Berlins.

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Die enormen Energieverluste durch den Leerlauf elektrischer Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik schaden der Umwelt. Noch dazu kosten sie viel Geld. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt gibt dafür je nach Strompreis rund 100 Euro pro Jahr aus, hat die Deutsche Energieagentur ausgerechnet. Diese Summe lässt sich wirklich viel besser anlegen. 

Einfach öfter abschalten 
Natürlich ist es bequem, den Fernseher oder die Musikanlage per Fernbedienung abzuschalten. Nur sind die Geräte dann nicht vollständig vom Netz getrennt. Sie verbrauchen also weiter unnötig und ungenutzt Strom. Die Lösung: Schaffen Sie sich schaltbare Steckerleisten an, mit denen Sie Ihre Elektrogeräte per Knopfdruck ausschalten. Wichtig ist, dass die Leisten über eine Kindersicherung verfügen und auf Sicherheit geprüft sind. Wer einen neuen Fernseher oder andere Großgeräte kauft, sollte darauf achten, dass die jeweiligen Geräte über einen echten Ausschalter verfügen und sich durch einen geringen Stand-by-Stromverbrauch auszeichnen.


12. Februar

Im Heimkino sparen

Viele Wohnzimmer sind zum Heimkino geworden, Stereoanlagen zum Soundsystem und der Rechner zum Medienarchiv. Das zeigt sich auch auf der Stromrechnung.

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Es ist schon erstaunlich, wie viele unterschiedliche Geräte der Unterhaltungselektronik wir mittlerweile nutzen. Kein Wunder, dass TV, Audio-Anlage & Co. daher ein immer größeren Teil der Stromrechnung ausmachen. Durch energieeffiziente Unterhaltungselektronik lassen sich bis zu drei Viertel Stromkosten sparen. Dabei sind energieeffiziente Geräte in der Anschaffung nicht unbedingt teurer. Beispiel PC: Ein Standard-PC als Multimedia-Server für Musik und Filme kann bei ständigem Betrieb Kosten von rund 142 Euro pro Jahr verursachen, hat die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie Agentur errechnet. Sie empfiehlt deshalb den Umstieg auf einen sparsamen Mediaplayer. Diese Geräte sind auf die Wiedergabe diverser Multimediaformate ausgelegt und kommen mit deutlich weniger Strom aus. 

Voller Musikgenuss 
Verstärker von Hi-Fi-Anlagen verbrauchen auch dann noch Strom, wenn die Boxen stumm bleiben. Besonders ältere Modelle können die Stromrechnung mit bis zu 30 Watt Leistungsaufnahme im Stand-by erheblich belasten. Moderne Audioanlage sind sparsamer, aber auch hier gibt es Unterschiede. Achten Sie deshalb beim Kauf neuer Anlagen auf einen niedrigen Stromverbrauch im Normalbetrieb. Energieeffiziente Audioanlagen sind mit Digitalverstärkern ausgestattet, deren Stromverbrauch entsprechend der Lautstärke variiert.


10. Februar

Smartphone & Akku

Kaum ist der Akku frisch geladen, gibt er auch schon wieder seinen Geist auf. Wie Ihr Akku länger durchhält, erfahren Sie heute.

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Smartphones sind leistungsstarke Minicomputer, die sehr viel Energie brauchen. Damit Ihr Akku möglichst lange hält, sollten Sie die größten Energiefresser bei Nichtgebrauch abschalten. Besonders effektiv ist es, die Bildschirmhelligkeit zu verringern. Steht sie zum Beispiel nur knapp vor null Prozent, dann reicht das für Innenräume immer noch völlig aus. Sobald Sie draußen unterwegs sind, können Sie die Helligkeit wieder leicht anheben. Wer unterwegs über das 4G-Netz im Internet surft, benötigt dazu kein WLAN – schalten Sie diese Funktion ab. Denn Ihr Telefon scannt ständig die WLAN-Netze in Ihrer Umgebung und das kostet unnötig Strom. Nachts sollten Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus versetzen. Ansonsten gilt: Die meisten Hersteller bieten einen Energiesparmodus an. Aktivieren können Sie ihn in den Einstellungen Ihres Smartphones. 

Noch ein Tipp: Akkus mögen für ihre Verwendung am liebsten Zimmertemperatur.


7. Februar

Wissenswerte Fernseh-Fakten

Einen Fernseher kauft man nicht einfach so im Vorbeigehen. Wer keine böse Überraschung erleben will, informiert sich ganz einfach davor.

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Die Stromkosten der meisten Fernsehgeräte sind durch ihre jahrelange Nutzung deutlich höher als ihre Anschaffungskoste. Beim Kauf eines neuen Fernsehers sollten Sie darum unbedingt auf das EU-Label achten. Denn ein TV-Gerät der besten Energieeffizienzklasse A+ (sehr effizient) verbraucht gegenüber einem Modell der Klasse D (ineffizient) rund 70 Prozent weniger Strom. Die eventuell höheren Anschaffungskosten für ein energieeffizientes TV-Gerät amortisieren sich so bereits nach kurzer Zeit.

Erst vergleichen, dann kaufen
Online finden Sie eine Übersicht der energieeffizientesten TV-Geräte auf dem deutschen Markt. Dort lassen sich auch ganz einfach alte mit neuen, energieeffizienten Modellen vergleichen. Noch ein Tipp: Prüfen Sie vor dem Kauf genau, wie groß der Bildschirm Ihres neuen TV-Geräts wirklich sein muss. Denn Fernseher mit größerer Bildschirmdiagonale verbrauchen im Normalbetrieb auch mehr Strom. Als Richtlinie gilt: Die Bildschirmdiagonale sollte nicht größer sein als ein Drittel des Sitzabstands zum Fernseher. Und: Oft sind die voreingestellten Werte für Helligkeit und Kontrast von Fernsehgeräten zu hoch. Eine Anpassung auf individuelle Bedürfnisse und die entsprechende Raumsituation hilft ebenfalls dabei, unnötige Stromkosten zu vermeiden.


5. Februar

Energiesparen mit Steckdosen

Nicht nur beim PC gibt es Energiesparpotenzial: Auch im Umgang mit den Peripheriegeräten schlummert Energiesparpotenzial.

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„Master-Slave“-Steckdosen sind die Energiespar-Alternative für alle, die mit mehreren separaten Peripheriegeräten arbeiten. Das sind Steckdosenleisten mit Abschalt- bzw. Einschaltautomatik. Die Automatik erkennt am Stromverbrauch einer Hauptsteckdose, wann der Computer ab- bzw. eingeschaltet wird, und schaltet angeschlossene Geräte mit ab bzw. ein. So wird das Stromsparen komfortabler. Mit dem konsequenten Einsatz automatischer Steckdosenleisten sind die Stand-by-Verluste um bis zu 95 Prozent zu senken. 

Einer für alles? 
Kopieren, scannen, drucken: Wer all diese Funktionen benötigt, sollte sich ein Multifunktionsgerät kaufen. Es ist billiger als drei, vier Einzelgeräte, spart Platz und Strom. Verglichen mit den Leerlaufverlusten mehrerer Geräte sinkt der Verbrauch im Standby-Betrieb, zumal dann, wenn das Multifunktionsgerät über einen Energiesparmodus verfügt. Aber Multifunktionsgerät ist nicht gleich Multifunktionsgerät. Achten Sie deshalb unbedingt auf die Angaben zum Stromverbrauch. Außerdem sollten Sie nach Gebrauch nicht unbedingt sofort den Stecker des Gerätes ziehen. Denn oft trocknet die Tinte wegen nicht gestarteter Reinigungsvorgänge ein, und neue Patronen kosten viel. Abschalten spart dann nichts, da ist der Standby-Modus sogar besser. Insgesamt lohnt es sich, ein teureres Gerät zu wählen, da sich diese durch höheres Drucktempo, günstigere Druckkosten und bessere Ausstattung auszeichnen.


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