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Energienews

15. September

Weltweit immer mehr Sonnenstrom

2020 sei weltweit mehr solare Erzeugungsleistung installiert worden als je zuvor, meldet der europäische Solardachverband Solarpower Europe.

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Laut dem Global Market Outlook von Solarpower Europe sind im vergangenen Jahr weltweit 138,2 GW an neuer Photovoltaikleistung installiert worden. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 18 Prozent und einem neuen Höchstwert. Insgesamt erreichte die installierte PV-Leistung damit im vergangenen Jahr 773,2 GW erreicht. Die Schwelle von 1.000 GW werde voraussichtlich im kommenden Jahr überschritten, bis 2025 könne sich der Wert bei guten Rahmenbedingungen sogar auf 2.000 GW verdoppeln, prognostiziert der Branchenverband. 

Die weltweit wichtigsten Solarmärkte 
Die fünf wichtigsten Solarmärkte 2020 waren China mit 48,2 GW neuer Leistung, die USA mit 19,2 GW, Vietnam mit 11,6 GW, Japan mit 8,2 GW und Australien mit 5,1 GW. Die Solarenergie habe einmal mehr überrascht, so Solarpower Europe. Im vergangenen Jahr hätten sogar die optimistischsten Analysten einen Rückgang des Marktes vorhergesagt, stattdessen habe die Solarenergie ihre enorme Resilienz bewiesen.


8. September

Weniger Windenergie aus der Nordsee

Wetterbedingt haben Windkraftwerke in der Nordsee im ersten Halbjahr deutlich weniger Strom geliefert als im Vorjahr.

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Aufgrund des windarmen ersten Halbjahres ist der Energieertrag der Offshore-Windparks (Windparks auf See) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark gesunken. Noch mehr wirkte sich die Flautephase auf den Windenergieertrag an Land aus. Dadurch stieg allerdings der Anteil des Nordseestroms an der gesamten deutschen Windstromerzeugung im Zeitraum von Januar bis Juni auf 16,6 Prozent. Offshore wird zurzeit rund doppelt so viel Energie generiert wie Onshore (an Land), sodass Flauten an Land teilweise damit kompensiert werden können. 

Heute werden bereits 25,6 Prozent (Stand 2020) des deutschen Energiebedarfs mit Windenergie abgedeckt, das ist inzwischen mehr als die aus Kohle erzeugte Energie. In Hinblick auf den unausweichlichen Atom- und Kohleausstieg ist jedoch noch erheblich mehr nachhaltige Energie nötig, um den Energiebedarf in Deutschland zu decken.


1. September

Hohe Zuschüsse für Bauherren und Sanierer

Wer ein Haus bauen oder sanieren will, kann sich seit 1. Juli 2021 über höhere Kredite und Zuschüsse der KfW-Bank freuen.

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Mit dem Start der „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ steigt für einzelne Sanierungsmaßnahmen der Höchstkredit auf 60.000 Euro. Neu: Auch für den Heizungstausch gibt es Förderkredite, es sind Tilgungszuschüsse von bis zu 50 Prozent möglich. Für eine Komplettsanierung gibt es bis zu 75.000 Euro als direkten Zuschuss. Für den Neubau eines Effizienzhauses vergibt die KfW bis zu 150.000 Euro Kredit.


25. August

So viel Strom verbrauchen Haushalte

Der durchschnittliche Stromverbrauch pro Person sinkt mit steigender Haushaltsgröße, fand der BDEW heraus.

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In Deutschland gibt es rund 41,5 Mio Haushalte, von denen 17,6 Mio bzw. 42% Ein-Personenhaushalte sind. Vor 20 Jahren waren es nur 34%. Die wachsende Zahl Alleinlebender erhöhe den Strombedarf der Haushalte insgesamt, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. 1.900 Kilowattstunden (kWh) Strom verbrauchte ein Alleinlebender in Deutschland im Jahr 2020. Im Vergleich dazu brauchte ein Zwei-Personen-Haushalt 2.890 kWh Strom und damit pro Kopf weniger – nämlich 1.445 kWh. 

Größerer Haushalt, kleinerer Pro-Köpf-Verbrauch 
Mit zunehmender Haushaltsgröße nimmt der Verbrauch pro Person ab: So liegt der Pro-Kopf-Verbrauch eines Drei-Personen-Haushaltes bei 1.240 kWh und der eines Vier-Personen-Haushaltes bei 1.021 kWh. Bei diesen Angaben handle es sich um Richtwerte, so der BDEW. Variationen ergäben sich etwa dadurch, ob das Warmwasser elektrisch oder zentral über eine Heizungsanlage erwärmt werde und ob man in einer Wohnung oder im Einfamilienhaus lebe. Auch die benutzten Geräte und die Nutzungsdauer hätten Einfluss auf den Verbrauch. 

Stromverbrauch sinkt 
Den gesamten Stromverbrauch in Deutschland lag 2020 bei 448 Mrd kWh. Rund 26% bzw. 128 Mrd kWh davon entfielen auf die deutschen Haushalte. Insgesamt sieht der BDEW einen Trend hin zu einem insgesamt geringeren Stromverbrauch. So verbrauchten die deutschen Haushalte 2009 mit 139 Mrd kWh noch 9% mehr Strom. 

Wofür der meiste Strom verbraucht wird 
Insbesondere in der Informations- und Kommunikationstechnik sowie bei Kühl- und Gefriergeräten habe sich der Anteil des Stromverbrauchs für Informations- und Kommunikationstechnik in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt, so der BDEW. Der Grund: Die Gerätevielfalt, Größe und Leistungsfähigkeit, der Ausstattungsbestand sowie die Nutzungsdauer in den Haushalten haben sich erhöht. Dagegen ist der Stromverbrauchsanteil von Kühl- und Gefriergeräten mit aktuell knapp 11% fast um die Hälfte zurückgegangen. Das führt der BDEW vor allem auf effizientere Geräte zurück. Mit mehr als 27% hat die Informations- und Kommunikationstechnik – also TV, Computer, Spielekonsolen, Telefonie, Internet – den größten Anteil, gefolgt von Waschen und Trocknen sowie Beleuchtung mit je 13%.


18. August

E-Autos immer beliebter

Immer mehr Autofahrer wollen auf ein Elektrofahrzeug umsteigen, fand eine aktuelle Untersuchung heraus.

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Die Anzahl derer, die Reichweite und Lademöglichkeiten als Hürden anführen, nimmt ab. 
22% der Deutschen gehen davon aus, dass ihr nächstes Auto ein E-Fahrzeug sein wird. Bei den unter 25-Jährigen sind es sogar 27%. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Managementberatung BearingPoint. Für sein „Trendbarometer Elektromobilität“ hat das Beratungshaus insgesamt 2.038 Personen in Deutschland durch das Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland befragen lassen. 

Kommunikation und Kaufinteresse 
Das steigende Kaufinteresse der Bevölkerung spiegele die anhaltende Kommunikation zum Thema E-Mobilität seitens Politik, Herstellern und Medien wider, so die Befragung. Das Kaufinteresse bestehe mittlerweile selbst bei Autofahrern, die bislang keine Erfahrung im Umgang mit E-Mobilen hätten. So geben lediglich 18% der Befragten an, schon einmal mit einem E-Auto gefahren zu sein, 22% wollen dagegen künftig elektrisch unterwegs sein. Bei der letzten Umfrage im Februar 2021 lag dieser Anteil noch bei 18%. Die richtige Kommunikation scheine daher eine entscheidende Einflussgröße zu sein, um die E-Mobilität in die Breite zu tragen, hieß es. 

Gründe für E-Mobilität 
Gefragt nach den Hauptgründen für den Kauf eines Elektroautos nennen 48% ökologische Aspekte, danach folgen finanzielle Vorteile. 12% erhoffen sich von einem E-Auto steuerliche Ersparnisse, weitere 12% nennen die geringen Unterhaltskosten vor dem Innovationsgeist mit 9%, dem Fahrverhalten mit 6% und dem geringen Service-Aufwand mit 6%. Mit Blick auf die bevorzugten Automarken liegen E-Mobile von VW, Skoda und Seat bei 39% der Befragten vorn, je 20% würden ein Modell der Marken BMW, Audi und Tesla in Betracht ziehen.


11. August

Strombedarf steigt

Bis 2030 wird der Strombedarf in Deutschland auf rund 700 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr steigen, so Berechnungen vom BDEW.

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Bis 2030 wird der Strombedarf in Deutschland auf rund 700 Milliarden Kilowattstunden (kWh) pro Jahr steigen, etwa ein Viertel mehr als heute. Das hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) berechnet. Mehr Elektroautos, mehr Wärmepumpen und mehr Wasserstoff ziehen zusätzlich Strom. Damit Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, sind laut BDEW bis 2030 rund 14 Millionen Elektrofahrzeuge, 5 bis 6 Millionen Wärmepumpen und 15 Gigawatt Elektrolysekapazität zur Produktion von Wasserstoff notwendig.


4. August

Dortmund: E-Autos an Straßenlaternen laden

Mit ihrem Projekt NOX-Block wollen die Städte Dortmund, Schwerte und Iserlohn Stickoxidemissionen verringern und die E-Mobilität fördern.

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25 Ladepunkte wurden soeben an der Schmiedingstraße in der Dortmunder Innenstadt in Betrieb genommen, bis September 2022 sollen insgesamt etwa 320 Ladepunkte an Beleuchtungsmasten im öffentlichen Raum zur Verfügung stehen. Zielgruppe sind laut einer Mitteilung der Stadt Dortmund insbesondere Pendler und Menschen, die keine Lademöglichkeit auf dem eigenen Grundstück haben. Benötigt werde lediglich ein Standardkabel mit Typ-2-Stecker. Zur Authentifizierung und Bezahlung braucht es eine RFID-Karte oder eine Smartphone-App. Auch online kann man sich registrieren.

Bundesregierung fördert das Projekt mit 10 Millionen Euro 
Das Projekt setzt das Konsortium StraBelDo um, das aus der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) und dem technischen Dienstleister Spie Deutschland & Zentraleuropa besteht. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der TU Dortmund und der Bergischen Universität Wuppertal. Das Projekt wird von der Bundesregierung im Sofortprogramm „Saubere Luft“ mit rund 10 Millionen Euro gefördert. Insgesamt sollen bis zu 680 Ladepunkte für E-Autos im öffentlichen, halböffentlichen und privaten Raum aufgebaut werden, auch in Iserlohn und Schwerte.


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