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Energienews

21. Oktober

Kaputt bleibt meist kaputt

Lohnt sich eine Reparatur oder nicht?

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Die Stiftung Warentest fragte ihre Leserinnen und Leser, wie lange deren Haushalts- und Multimediageräte ohne Macken funktionieren und wie ihre Erfahrungen mit Reparaturen sind. Das Ergebnis: Fast 80 Prozent der gemeldeten Geräte funktionieren auch nach Jahren noch tadellos. Mobiltelefone dagegen machten bereits nach etwa einem Jahr Probleme. Drucker, Notebooks, Kaffeemaschinen, Staubsauger, Navis und Tablets waren rund zwei Jahre alt, als erste Fehler auftraten. Bei Kühl- und Gefrierschränken, Waschmaschinen und Geschirrspülern zeigten sich Schäden nach etwa fünf Jahren Nutzung. Teure Geräte werden dabei öfter repariert als günstige. Nach einer Reparatur liefen zwei Drittel der kaputten Geräte nicht wieder einwandfrei und waren schrottreif.


14. Oktober

Kaufprämie für Elektroautos

Die Förderprämie der Bundesregierung für Elektroautos wird besser angenommen als erwartet.

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Der Absatz der „Stromer“ hat sich im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt. Experten gehen davon aus, dass die erhöhte Innovationsprämie einen erheblichen Anteil an der gestiegenen Nachfrage hat. Allerdings führen Produktionsengpässe aufgrund der Corona-Krise zu Lieferschwierigkeiten. Wer jetzt ein Auto mit Elektroantrieb bestellt, muss deshalb bei vielen Modellen mit langen Lieferzeiten rechnen.


7. Oktober

Coffee-to-go

Was wirklich in einem Einwegbecher steckt.

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Ein Coffee-to-go gehört für viele Menschen zum Start in den Tag dazu. Auf einen Einwegbecher sollten sie nach einer aktuellen Studie des Umweltbundesamts besser verzichten: Damit der Pappbecher nicht durchweicht, ist dieser von innen mit Kunststoff beschichtet, der gesundheitsschädliche per- oder polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) enthält. Die chemischen Substanzen lagern sich an Proteinen im Blut sowie Leber und Niere ein. Eine Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stellte PFAS im Blut von fast allen Untersuchten fest. Mögliche Folgen reichen von gesteigertem Infektionsrisiko, höheren Cholesterinwerten, verringerter Impfwirkung bis hin zu Untergewicht bei Babys.


30. September

ErdgasProduktion steigt durch Stromerzeugung an

Noch nie wurde in Deutschland so viel Elektrizität aus Erdgas erzeugt wie im Jahr 2019.

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91 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom produzierten die Gaskraftwerke, zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Erdgas ist inzwischen der drittwichtigste Energieträger für Strom hinter Braunkohle und Windkraft an Land, so der Energieverband BDEW. Auf Platz vier folgt die Kernenergie. Erdgas ist zwar ebenfalls ein fossiler und endlicher Energieträger, der CO2-Ausstoß bei der Verbrennung ist aber geringer als bei Kohle und Öl. Deshalb kam der Umstieg von anderen fossilen Quellen auf Erdgas auch dem Klimaschutz zugute. Er erspart der Umwelt jährlich sechs Millionen Tonnen CO2.


23. September

WISSENSWERTES ÜBER WINDRÄDER

Warum haben Windräder eigentlich drei Flügel?

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Drei Flügel sind der beste Kompromiss aus Windausbeute, Stabilität und Kosten. Ein einzelnes Rotorblatt würde unrund laufen und den Turm schnell kippen lassen. Zwei oder vier Flügel würden zu ungleich belastet werden – hier kommt der Turm ins Spiel, an dem der Rotor mit den Rotorblättern montiert ist: Unten weht der Wind recht schwach, sodass das Rotorblatt besonders wenig Wind erfährt, vor allem direkt vor dem Turm. Der ihm gegenüberliegende Flügel würde zeitgleich über dem Turm drehen, in über 100 Meter Höhe. Dort ist die Windgeschwindigkeit viel stärker. So käme es zu einer Unwucht, die Kräfte auf den Flügeln wären also zu ungleich. 

Bei drei Flügeln drückt der Wind nie besonders stark oder schwach: Die Windkraft verteilt sich gleichmäßig auf das Windrad und es läuft ruhig – auf dem Land wie auf hoher See.


16. September

Audi will CO2 unterirdisch speichern

Gemeinsam mit Climeworks will Audi Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre saugen und unter die Erde bringen.

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Dazu errichtet das Schweizer Startup Climeworks auf Island die weltweit größte Air Capture and Storage Anlage. Die Anlage soll pro Jahr 4.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid aus der Luft filtern und versteinern. 1.000 Tonnen davon werden im Namen von Audi entfernt. 

So kommt das CO2 unter die Erde 
Wie auf der Unternehmensseite von Audi berichtet wird, entzieht die Direct Air Capture Anlage der Umgebungsluft das CO2 und gibt CO2 -freie Luft in die Atmosphäre ab. Die aus der Luft gefilterten CO2-Moleküle werden von der Anlage unter rund 2.000 Meter unter die Erdoberfläche befördert und dort innerhalb von mehreren Jahren durch natürliche Prozesse mineralisiert. So wird das Treibhausgas dauerhaft aus der Atmosphäre entfernt. 

Dieser Prozess sei besonders effektiv, heißt es, denn um diese Menge Kohlenstoffdioxid auf natürlichem Weg aus der Atmosphäre zu ziehen, wären 80.000 Bäume notwendig.


9. September

Dämmen mit Reifen

Mit einem neuen Recyling-Verfahren können alte Reifen als Dämmstoff aufbereitet und genutzt werden.

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Forscher der National University of Singapore haben ein Recycling- Verfahren entwickelt, das aus Altreifen einen leichten und hochbelastbaren Schaum produziert. Das Produkt lässt sich vielseitig nutzen, zum Beispiel als exzellenter Dämmstoff für Gebäude. Außerdem ist der Schaum ein effektiver Schallschlucker, schützt vor Feuchtigkeit und saugt Öl sowie andere Flüssigkeiten auf, die bei Unfällen die Umwelt verschmutzen


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