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Energienews

16. Oktober

Sparen mit Flachbildschirm

Moderne Flachbildschirme funktionieren effizienter als alte Röhrengeräte. Der Trend zu größeren Bildflächen führt trotzdem zu höheren Energieverbräuchen.

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Es stimmt, dass Flachbildschirme sparsamer als alte, gleichgroße Röhrenfernseher sind. Was viele nicht wissen: Mit der Größe der Bildschirme nimmt auch der Stromverbrauch der TV-Geräte zu. Ältere Flimmerkisten und Fernseher mit über 1 Meter Bildschirm-Diagonale können bei durchschnittlicher Nutzung einen Stromverbrauch von über 200 kWh im Jahr haben. Aber auch innerhalb gleicher Größen gibt es noch Verbrauchsunterschiede. So haben LCD-LED-Fernseher technisch bedingt einen geringeren Stromverbrauch als Plasma-Fernseher. Über die Lebenszeit können sich hieraus beträchtliche Unterschiede bei den Stromkosten ergeben. 

Tipps für den Fernseherkauf 
Die Herstellerangaben zum Stromverbrauch sind für den Alltagsgebrauch oft nicht realistisch, sagt die Stiftung Warentest. Diese werden nur mit Werkseinstellungen erreicht. Das bedeutet: Sobald Sie die Einstellungen verändern, dann zieht das häufig einen erhöhten Strombedarf nach sich. Wenn ein kleiner und ein großer Fernseher in derselben Energieeffizienzklasse sind, heißt das noch lange nicht, dass sie ähnlich viel oder wenig Strom verbrauchen. Auch hier gilt: Der große Bildschirm zieht im Normalfall deutlich mehr Strom.


14. Oktober

Leuchtende Kleidung

Technik, die Kleidung zum Leuchten bringt steht nicht mehr in weiter Ferne.

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Organische Leuchtdioden (OLED) wurden bisher vor allem als Displays in Smartphones und Fernsehern verwendet. Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik stellte jetzt hauchdünne OLED-Folien vor, die sich in Textilien integrieren lassen, farbig leuchten und in beliebigen Formen, auch transparent sowie dimmbar, gestaltet werden können.

Mehr dazu gibt es hier zu finden.


11. Oktober

Elektroautos: Die neuen Modelle

Auf der IAA ließen sich vor kurzem die neuesten Elektroautos bewundern – aber längst nicht alle. Ein Überblick über erschwingliche Modelle mit Akkuantrieb.

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Elektrisch und bezahlbar? Zwei Eigenschaften, die sich bei Autos bisher scheinbar gegenseitig ausschlossen. Viele Autobauer haben sich nun aber zum Ziel gesetzt, E-Mobilität auch für Durchschnittsverdiener erschwinglich zu machen. Einige zeigten ihre neuen Modelle bis Ende September auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. Doch auch Start-Ups und Hersteller, die auf der Messe nicht vertreten waren, bringen in Kürze interessante Stromer auf den Markt – oder verkaufen sie bereits. 

Demnächst auf dem Markt 

VW ID.3 
Bei VW scheint das Zeitalter der E-Mobilität angebrochen: Im kommenden Jahrzehnt will der Konzern aus Wolfsburg 70 neue E-Modelle auf den Markt bringen. 
Den Auftakt macht der ID.3, den VW auf der IAA erstmals vorstellte. Kunden haben die Wahl zwischen drei verschiedenen Batteriegrößen und Reichweiten von 330 bis 550 Kilometern.* In den Autohäusern finden potenzielle Käufer den Fünftürer für einen Preis ab 30.000 Euro voraussichtlich ab April 2020. 

*alle im Text genannten Reichweiten laut Herstellerangaben 

Skoda Citigo-e iV und Seat Mii iV 
Auch die VW-Töchter Skoda und Seat bieten ab Ende 2019 jeweils ein neues E-Automodell an. Die Motoren kommen mit 260 Kilometern fast genauso weit wie der VW ID.3 – mit einem Preis von 20.000 Euro sind sie aber um einiges günstiger. 

Opel Corsa-e 
Der Rüsselsheimer Autobauer Opel hat einen elektrischen Corsa entwickelt: Der Corsa-e soll ab Februar 2020 erhältlich sein. Der 30.000 Euro teure Kleinwagen kommt auf eine Reichweite von bis zu 330 Kilometern. Clever: Anstatt am Stück im Fahrzeugboden sind die Batterien unter Vorder- und Rücksitzen verbaut. So bleibt der Kleinwagen mit 1,43 Metern sportlich flach und wächst nicht in die Höhe. 

Peugeot e-208 
Der Renault ZOE bekommt Konkurrenz: Peugeot bringt im Frühjahr 2020 den e-208 auf den Markt. Optisch unterscheidet sich die elektrische Variante kaum vom Verbrenner. Mit einem Preis von 30.000 Euro liegt der e-208 in der mittleren Preiskategorie der Elektro-Kleinwagen. Mit voller Batterie kommt er auf stolze 340 Kilometer Reichweite. 

Bereits auf dem Markt 

Renault Zoe 
Der Renault ZOE ist bereits seit sieben Jahren auf dem Markt und das meistgekaufte Elektroauto in Europa. Erst im September 2019 gab es ein Facelift: Optik und Batterietechnik wurden überarbeitet, die Reichweite stieg von 316 auf 390 Kilometer. Das schlägt sich allerdings auch im Preis nieder. Die neue Version kostet in der günstigsten Ausführung mit 23.900 Euro 2000 Euro mehr als bisher. 2021 soll es dann ein komplett überarbeitetes Modell geben. 

Smart EQ Fortwo und Forfour 
Smart gehört zu den Pionieren in der E-Mobilität: Seit 2007 bietet der Kleinwagen-Spezialist in jeder Fahrzeuggeneration eine vollelektrische Ausführung an. Den Smart EQ gibt es seit 2017 in zwei Varianten: als Zwei- und Viersitzer. Der Smart Fortwo kostet 21.940 Euro und schafft 160 Kilometer Reichweite, der Forfour 22.600 Euro und 154 Kilometer. Pünktlich zur IAA wurde der Viersitzer optisch leicht überarbeitet: Der Kühlergrill rückte in den Stoßfänger, sodass sich das Gesicht nun marginal vom Fortwo unterscheidet. 

Deutsche StartUps 

Sono Sion 
Das Münchener StartUp Sono Motors bringt sein erstes Modell im zweiten Halbjahr 2020 auf den Markt: den Sono Sion. Mehr als 10.000 Reservierungen gibt es für den Fünftürer bereits, 25.500 Euro soll er kosten. Der Wagen zeichnet sich durch drei Besonderheiten aus: 1. Dach, Seitentüren und Motorhaube bedecken Solarzellen – und laden die Batterie während des Fahrens mit CO2-freiem Solarstrom auf. 2. Als natürlicher Luftfilter dient Moos, das in das Armaturenbrett integriert ist. 3. Da Sono Motors kein bestehendes Werkstattnetz hat wie die großen Autohersteller, bietet es das Handbuch des Sion zum kostenlosen Download an. So können auch unabhängige Werkstätten den Wagen reparieren. Die Ersatzteile versendet das Start-up per Post. 

e.Go Life 
Das Aachener StartUp e.Go liefert seit Mai 2019 den e.Go Life aus, einen spritzigen Stromer für die Stadt in drei Varianten: e.Go Life 20, 40 und 60. Preise und Reichweiten sind gestaffelt: Die günstigste Ausstattung kostet gerade einmal 15.900 Euro – eine echte Kampfansage an den Rest der Autoindustrie. Dies schafft das Unternehmen unter anderem durch niedrige Batteriekosten. 100 Kilometer weit fährt der Akku mit einer Ladung. Die Außenhaut besteht aus durchgefärbtem Kunststoff, der ohne Lackierung auskommt.


9. Oktober

Hausbesuche unerwünscht

Vorsicht vor Abzockern an der Haustür.

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Ein Mitarbeiter eines unseriösen Energieanbieters macht einen Hausbesuch bei einem Verbraucher. Der denkt, dass ihn ein Mitarbeiter seines Energieversorgers wegen eines Tarifwechsels besucht. Mit seiner Unterschrift wechselt er allerdings gleich den Anbieter. 

Urteil gegen Haustürgeschäfte 
In einem Urteil hat das Landgericht Berlin das Unternehmen nun dazu verpflichtet, Haustürwerbung dieser Art künftig zu unterlassen. Denn nach Ansicht des Gerichts ist ungewollte Haustürwerbung ebenso unzulässig wie Werbeanrufe oder -mails, da sie eine unzumutbare Belästigung darstellt. Demnach dürfen Vertreter einen Verbraucher nicht ohne vorherige Einwilligung zu Hause besuchen.


6. Oktober

Wohin mit dem Laub?

Wenn die Blätter im Herbst fallen, entsteht eine große Menge Laub. Doch was tun mit den ganzen Blättern?

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Die Verkehrssicherungspflicht schreibt das Wegräumen von Laub rund um das Grundstück vor und auch Ihrem Garten tun Sie mit dem Laubrechen einen Gefallen. Die gesammelten Blätter dürfen nicht verbrannt werden, da brennendes Laub zu einer enormen Rauch- und Brandentwicklung führt – Grund dafür ist der hohe Wassergehalt der Blätter. Doch auch trockenes Laub sollte nicht verbrannt werden, da sich Laubfeuer sehr schnell vergrößern und somit besonders gefährlich sind. Auch die Biotonne ist wegen der begrenzten Kapazität für das Entsorgen nur bedingt geeignet. Wer sein Laub im nahen Wald entsorgt, macht sich sogar strafbar und muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Auf diese Weise soll eine Zerstörung der Wälder durch fremdes Laub verhindert werden. 

Die richtige Entsorgung von Blättern 
Wohin also mit dem gesammelten Laub? Nutzen Sie das Laub, um kälteempfindliche Pflanzen mit den Blättern einzupacken und zu schützen. Das übrige Laub kann in den meisten Gemeinden auf Wertstoffhöfen abgegeben werden. In anderen Gemeinden können es Eigentümer in speziellen Säcken lagern, bis eine Müllabfuhr für Gartenabfälle die Säcke einsammelt. Denn in Laub steckt pure Energie. Mit Karbonisierung lassen sich pflanzliche Überreste wie Blätter oder Gräser zu Biokohle umwandeln. Bei rund 200 Grad werden sie einem enormen Druck ausgesetzt, dabei wird ihnen Wasser entzogen. So entstehen aus etwa 200 Kilogramm organischen Reststoffen bis zu 70 Kilogramm Biokohle-Pellets. 


4. Oktober

Sicherheit im Netz

Gehören Sie zu denjenigen, die sich mit „Schatz“ und „1234“ einloggen? Mit diesen Tipps bekommen Sie ein starkes Passwort hin und schützen Ihre Daten.

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Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Iris-Scan: Modernste Technik schützt Computer und Smartphones vor fremdem Zugriff. Doch von den Passwörtern für all die Dienste und Programme wird die Menschheit anscheinend nie erlöst. Kein Wunder, dass Deutschlands beliebtestes Passwort „123456“ ist, gefolgt von „123456789“ und „1234“. Zugangscodes, die wohl auch die letzte internet-unerfahrene Großmutter knacken könnte, würde ihr jemand die Tastatur zeigen. Leicht zu merken, aber sehr gefährlich ist es, ein Passwort für alles zu verwenden: „One hits all!“, freut sich der Hacker, und räumt dann nicht nur die Online-Konten leer. 

Sichere Passwörter 
Für jeden Dienst ein eigenes und vor allem sicheres Passwort wählen, das sich nicht erraten lässt. Gute Passwörter sind mindestens zehn Zeichen lang, bestehen aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und lassen sich nicht im Wörterbuch finden. Keine Namen, Geburtsdaten oder Telefonnummern verwenden! Notieren Sie die Passwörter nicht auf einem Zettel am PC, nicht gesammelt im Geldbeutel oder Kalender. Auf Computer und Smartphone keine ungeschützten Dateien mit Passwörtern speichern, die Fremde öffnen können.

Passwörtern merken 
Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig, besonders bei sensiblen Diensten wie Online-Banking. Für ein sicheres Passwort erfinden Sie einen gut merkbaren Satz, von dem Sie jeweils nur den ersten Buchstaben der einzelnen Wörter in Groß- und Kleinschreibung sowie die Satzzeichen nutzen. Beispiel: „Meine zauberhafte gelbe Ameise hört Beatles, trinkt Cola und freut sich auf den Abend!“ Daraus wird das Passwort: MzgAhB,tCufsadA! Und die Technik ist bewährt – immerhin wurde sie schon im Altertum zum Verschlüsseln von Botschaften verwendet. 

Passwörter verwalten
Passwort-Manager helfen beim Erstellen und Verwalten stärkerer Zugangscodes. Die Programme verwalten sämtliche Zugangsdaten in einer gesicherten Datenbank wie in einem Tresor. Welche Dienste dafür infrage kommen und wie sie bedient werden, erklärt ein Ratgeber der Netzwelt-Redaktion von „Spiegel Online“.


2. Oktober

Außen hui, innen pfui

Im Supermarkt werden die Verbraucher von übergroßen, nicht einmal halbvollen Verpackungen getäuscht. Dabei ließe sich durch vollgefüllte Packungen viel Müll einsparen.

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83 Prozent der Packung ohne Inhalt 
Im Zuge der akuten Plastikmüll-Problematik werden Verbraucher immer wieder dazu ermahnt, bewusster zu konsumieren, um Müll zu vermeiden. Der Fehler lässt sich jedoch auch durchaus bei den Herstellern suchen. Egal ob Müsli, Chips, Geschirrspültabs oder Waschmittel – die meisten Verpackungen sind nicht einmal zur Hälfte gefüllt. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat Produkte, über die viele Beschwerden eingegangen sind, mittels Röntgenbildern untersucht. Die durchschnittliche Füllhöhe betrug 41 Prozent. Am schlechtesten schnitt ein Grießbrei ab, bei dem 83 Prozent der Packung inhaltslos ist. 

Kein Ende der Ressourcenverschwendung in Sicht 
Durch vollgefüllte Verpackungen ließe sich ganz einfach Verpackungsmaterial einsparen. Würde ein Waschmittelhersteller beispielsweise 800.000 volle Flaschen statt den aktuell eine Million Plastikflaschen mit geringem Füllstand vertreiben, würden dadurch nach Berechnungen der Verbraucherzentrale 20 Tonnen Plastikmüll wegfallen. Aus rechtlicher Sicht sind die Luftverpackungen jedoch kaum zu beanstanden, und auch das Inkrafttreten des neuen Verpackungsgesetzes wird nicht helfen, den unnötigen Verpackungsmüll zu reduzieren.


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