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Energienews

12. Dezember

Rekordwerte für CO2-Ausstoß erwartet

Laut einer Studie hat der Ausstoß von Kohlendioxid dieses Jahr deutlich zugenommen und wird einen neuen Rekordwert erreichen.

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Der Forschungsverbund Global Carbon Project warnt: Da immer mehr Öl und Gas verbrannt werden, steigen klimaschädliche Emissionen einer Projektion zufolge im Jahr 2018 um zwei Prozent. Bereits 2017 war der CO2-Ausstoß um 1,6 Prozent gestiegen.

CO2-Konzentration in der Atmosphäre
Der Projektion zufolge, die in den Fachzeitschriften „Nature“, „Earth System Science Data“ und „Environmental Research Letters“ erscheint, wird die CO2-Konzentration im Jahr 2018 auf durchschnittlich 407 ppm (Teilchen pro Million Teilchen) ansteigen. Nach Angaben der Weltwetterorganisation ist sie schon 2017 von 403,3 ppm auf 405,5 ppm gestiegen. Inzwischen liegt die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre mehr als 45 Prozent höher als in der vorindustriellen Zeit. Die Durchschnittstemperatur ist seitdem um rund ein Grad gestiegen.

Länder mit größtem Treibhausgasausstoß
Der steigende Energiebedarf in China und Indien ist Hauptantreiber des gestiegenen Emissionswertes. Aber auch in den USA ist der CO2-Ausstoß in diesem Jahr angestiegen. Die EU, die für 10 Prozent des weltweiten Kohlendioxid-Ausstoßes verantwortlich ist, verzeichnet in diesem Jahr laut der Projektion einen Rückgang der Ausstöße von 1,3 bis 2,6 Prozent. Laut Global Carbon Project sieht die Reihenfolge der Länder mit dem größten Treibhausgasausstoß wie folgt aus: China, USA, Indien, Russland, Japan, Deutschland, Iran, Saudi-Arabien, Südkorea und Kanada. Die 28 EU-Staaten liegen gemeinsam auf Platz 3 hinter China und den USA.


10. Dezember

Social Media in der Energiebranche

Eine Umfrage zeigt: Immer mehr Kunden wünschen sich Kontaktaufnahme zu ihren Energiedienstleistern über Social-Media-Kanäle.

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Fast jeder dritte Kunde würde sich gerne über soziale Medien mit seinem Energiedienstleister austauschen. In der Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen liegt der Wert sogar bei 40 Prozent. 7,5 Prozent aller Befragten gaben sogar an, die Wahl des Stromanbieters vom Social-Media-Angebot abhängig zu machen. Das ergibt eine Umfrage, die der Energiediscounter Eprimo in Auftrag gegeben hat. 

Kontakt über Whatsapp am beliebtesten
Vor allem die Kommunikation über den Messengerdienst Whatsapp ist bei den Befragten beliebt (21 Prozent). Das überrascht nicht, denn 70 Prozent der Umfrageteilnehmer haben angegeben, dass sie den Messenger ohnehin täglich nutzen. Die Erreichbarkeit über Facebook ist bei 14 Prozent der Teilnehmer gefragt. Alle anderen Kanäle spielen für die Befragten keine Rolle.

Was erwarten Kunden?
Die Untersuchung fragt ebenfalls ab, was denn die Kunden konkret erwarten. Vor allem sind es klassische Serviceleistungen, die bislang nur über Telefon oder Postweg abgewickelt werden. Dazu gehören zum Beispiel den Zählerstand zu übermitteln (25 Prozent) oder persönliche Daten zu ändern (18 Prozent). Via Social-Media möchten außerdem 27 Prozent der Befragten über aktuelle Angebote und 26 Prozent über Gewinnspiele informiert werden.


7. Dezember

Außen hui, innen pfui

Im Supermarkt werden die Verbraucher von übergroßen, nicht einmal halbvollen Verpackungen getäuscht. Dabei ließe sich durch vollgefüllte Packungen viel Müll einsparen.

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83 Prozent der Packung ohne Inhalt
Im Zuge der akuten Plastikmüll-Problematik werden Verbraucher immer wieder dazu ermahnt, bewusster zu konsumieren, um Müll zu vermeiden. Der Fehler lässt sich jedoch auch durchaus bei den Herstellern suchen. Egal ob Müsli, Chips, Geschirrspültabs oder Waschmittel – die meisten Verpackungen sind nicht einmal zur Hälfte gefüllt. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat Produkte, über die viele Beschwerden eingegangen sind, mittels Röntgenbildern untersucht. Die durchschnittliche Füllhöhe betrug 41 Prozent. Am schlechtesten schnitt ein Grießbrei ab, bei dem 83 Prozent der Packung inhaltslos ist.

Kein Ende der Ressourcenverschwendung in Sicht
Durch vollgefüllte Verpackungen ließe sich ganz einfach Verpackungsmaterial einsparen. Würde ein Waschmittelhersteller beispielsweise 800.000 volle Flaschen statt den aktuell eine Million Plastikflaschen mit geringem Füllstand vertreiben, würden dadurch nach Berechnungen der Verbraucherzentrale 20 Tonnen Plastikmüll wegfallen. Aus rechtlicher Sicht sind die Luftverpackungen jedoch kaum zu beanstanden, und auch das Inkrafttreten des neuen Verpackungsgesetzes wird nicht helfen, den unnötigen Verpackungsmüll zu reduzieren.


5. Dezember

Heute ist Weltbodentag!

Seit 2002 findet jährlich am 5. Dezember der Weltbodentag statt. Boden des Jahres ist dieses Jahr der Felshumusboden.

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Im Rahmen des 17. Weltbodenkongresses im August 2002 in Bangkok hat die Internationale Bodenkundliche Union (IUSS) den Weltbodentag ausgerufen. Mithilfe des Aktionstages am 5. Dezember soll jährlich ein Zeichen für die Bedeutung der natürlichen Ressource Boden gesetzt werden.

Boden des Jahres 2018
Der diesjährige Boden des Jahres ist der Felshumusboden. Er stabilisiert Berghänge im Hochgebirge, speichert Wasser und Kohlenstoff und hat eine einzigartige Vegetation. Diese Art von Böden ist aber bedroht: Zum einen durch den Klimawandel, der zu vermehrten Erosionen führt und die Hänge destabilisiert, und zum anderen durch übermäßige Beweidung oder starke touristische Aktivitäten, beispielsweise wenn Mountainbiker abseits von Pisten fahren. Der Aktionstag im Namen des Felshumusbodens macht auf die Böden im Gebirge aufmerksam, die empfindlich sind und deshalb besonderen Schutz bedürfen.

Was ist die Internationale Bodenkundliche Union?
Die IUSS (International Union of Soil Sciences) ist eine wissenschaftliche Gesellschaft für Bodenkunde. Im Turnus von vier Jahren richtet sie an wechselnden Orten den bodenkundlichen Weltkongress ‚World Congress of Soil Science‘ aus. Dieses Jahr fand er in Rio de Janeiro statt. Ziel des Kongresses ist es, sich über die neusten Ergebnisse der Bodenwissenschaft auszutauschen. Knapp 55.000 Wissenschaftler aus circa 90 nationalen sowie regionalen Gesellschaften gehören zur IUSS.


3. Dezember

Leichter, schneller, weiter

Die Motorenleistung bei E-Bikes ist schlechter als bei anderen Elektrofahrzeugen. Forscher wollen das nun ändern.

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Laut Statista besitzen im Jahr 2018 rund 4,76 Millionen Deutsche ab 14 Jahren ein Elektrofahrrad. 2017 waren es noch 3,86 Millionen Personen in Deutschland. Das bestätigt den Trend der Pedelecs, der seit ein paar Jahren anhält. Doch optimiert wurden die elektrisch betriebenen Drahtesel bislang nur in Hinsicht auf die Herstellungskosten, nicht auf die Kraftentwicklung . Im Vergleich zu anderen Elektrofahrzeugen schneiden E-Bikes bei Wirkungsgrad und Reichweite schlechter ab.

Die E-Bike-Motoren der Zukunft
Zukünftige Elektrorad-Motoren müssen kleiner, leichter und reichweitenstärker sein. Dazu wenden Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Entwicklungsmethoden und Erkenntnisse von größeren Antrieben für batterieelektrische Fahrzeuge auf die Pedelec-Motoren an. Neben dem Motor arbeiten die Forscher an der Optimierung von Getriebe, Kühlung, Leistungselektronik und Batterie. „Bislang fehlt bei den meisten Herstellern ein Schnellladesystem. Räder für den Stadtverkehr muss man in einer halben Stunde während des Einkaufens aufladen können, dann kann man die Batterien kleiner, leichter und damit praxistauglicher machen“, sagt Martin Doppelbauer vom KIT. Ein solches Schnellladesystem entwickeln die Karlsruher Wissenschaftler zurzeit gemeinsam mit einem E-Bike-Produzenten.

Wirkungsgrad von nur 70 Prozent
Ein durchschnittliches Elektroauto hat derzeit einen Wirkungsgrad von 90 Prozent. Die zugeführte Energie wird also fast vollständig in Leistung umgesetzt. Beim E-Bike beträgt der Wirkungsgrad lediglich 70 Prozent. „Die meisten Motoren, die heute in E-Bikes verbaut sind, wurden ursprünglich als Antriebe für andere kleine Elektrogeräte entwickelt, zum Beispiel als Lenkhilfe in Autos“, erklärt Doppelbauer. Das mache die Motoren nicht per se schlecht, aber eben auch nicht so optimal, dass sie die allerbeste Fahrleistung erbrächten, so der Forscher vom KIT weiter. Die Neuentwicklungen testen die Wissenschaftler in einem eigens eingerichteten Prüfstand, bei dem die Fahrräder vollautomatisch realistischen Dauertests mit verschiedenen Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Fahrzyklen unterzogen werden. Dabei können auch Berg- und Talfahrten nachgestellt werden.


30. November

Weihnachtsbäume zum Mieten

Wer einen Kunststoff-Tannenbaum an Weihnachten aufstellt, handelt nicht nachhaltig. Eine bessere Alternative ist es, einen lebenden Baum zu mieten.

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Die Adventszeit ist da und viele Menschen freuen sich übers Plätzchenbacken, Geschenkeverpacken und natürlich das Schmücken des Tannenbaums. Der Christbaum wird allerdings nach seinem Dienst in der Weihnachtszeit einfach weggeworfen. Eine nachhaltige Alternative ist eine Tanne zum Mieten.

Oh Tannenbaum …
Das Prinzip ist einfach: Tannenbaum für den gewünschten Zeitraum mieten, die lebende Tanne im Topf liefern und nach der Weihnachtszeit abholen lassen. Der Baum wird dann wieder eingepflanzt. Es wird lediglich empfohlen, auf die Herkunft der Tannen zu achten. Besonders nachhaltig sind Bäume aus der Region. Essenziell für das Weiterleben des Tannenbaums ist, dass er unter ökologischen Bedingungen im Topf großgezogen wurde. Denn das Anpassen der Größe für den Topf erst vor der Auslieferung verletzt Wurzeln, was letztendlich dazu führt, dass der Baum später nicht weiter leben kann.

Plastikbaum ist keine Alternative
Die vermeintlich umweltschonenden Plastikbäume stellen keine nachhaltige Lösung dar. Die meisten Bäume werden in Asien hergestellt und haben einen langen, CO2-reichen Transportweg bis ins heimische Wohnzimmer.


28. November

Herbstzeit ist Laubzeit

„Bunt sind schon die Wälder…“, tönt ein bekanntes Herbstlied. Schon bald nach der bunten Farbpracht der Bäume fallen die Blätter ab. Gepaart mit nassem Herbstwetter wird es dann auf den Straßen und Gehwegen schnell gefährlich.

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Und nicht nur das, es kann auch ganz schön teuer werden: Hausbesitzer tragen die Kosten, wenn Passanten auf glitschigem Laub auf Gehwegen vor ihrem Grundstück ausrutschen und sich verletzen. 

Gefegt, gestapelt und nun?
Überschüssiges Laub können Hauseigentümer über die Biotonne entsorgen. Beim Entsorger vor Ort können sie auch nach speziellen Säcken oder Körben für Laub fragen, die dann am Straßenrand abgeholt werden. Während Gehwege vom Laub befreit sein müssen, dürfen die Blätter auf Grünstreifen liegen bleiben. Die Blätterdecke bietet Pflanzen im Winter Schutz vor Frost und Starkregen, zudem verrottet Laub zu einem nährstoffreichen Humus.

Verbrennen ist Tabu
In den meisten Kommunen ist es verboten, Laub zu verbrennen. Darüber hinaus hat das Verbrennen von nassem Laub viele negative Folgen, beispielsweise raucht es stark und setzt neben Gestank auch Feinstaub frei. Zudem sind zu bestimmten Zeiten Laubbläser verboten, denn mit einem Lautstärkepegel zwischen 85 und 110 Dezibel entspricht ein gewöhnlicher Benzin-Laubbläser dem Lärm einer stark befahrenen Straße. Ordnungsämter können die Nutzung außerhalb der erlaubten Zeiten mit Bußgeldern bestrafen.


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