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Die EEG-Umlage

Neben steigenden Rohstoffpreisen haben staatliche Steuern und Abgaben immer größere Auswirkungen auf die Strompreise. Mittlerweile beträgt der Anteil, der direkt oder indirekt an den Staat fließt, rund 40 Prozent. Er setzt sich aus Mehrwertsteuer, Ökosteuer, Konzessionsabgabe und weiteren Belastungen durch Energiegesetze oder Verordnungen des Bundes zur Förderung erneuerbarer Energien zusammen. So gehen letztendlich nur etwa 60 Prozent des Betrages, der für jede Kilowattstunde gezahlt wird, an die Stadtwerke Oerlinghausen.

Was ist die EEG-Umlage?

Ein Bestandteil des Strompreises ergibt sich aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dieses Gesetz wurde beschlossen, um die regenerativen Energien zu fördern. Die Einspeisung von Strom etwa aus Wind-, Sonne- oder Wasserkraft muss der Netzbetreiber vergüten, er darf diese Mehrkosten aber weiterberechnen. Die Mehrkosten werden in der sogenannten EEG-Umlage beziffert.

Auswirkungen auf den Strompreis

Zum Jahresbeginn 2012 wird die Umlage für die Einspeisung erneuerbarer Energien (EEG-Abgabe) um 0,062 Cent netto je Kilowattstunde (kWh) steigen. In den letzten Wochen wurde diese Entwicklung auch in den Medien ausführlich dargestellt. Neben erhöhten EEG-Mehrkosten zwingen uns zudem steigende Strombezugskosten, die Mehrbelastungen teilweise an unsere Kunden weiterzugeben und daher die Strompreise zum 1. Januar 2012 um 0,46 Cent je Kilowattstunde (kWh) geringfügig anzuheben. Für einen typischen Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von rund 3.500 kWh bedeutet dies insgesamt circa 19 Euro Mehrkosten im Jahr.


Die Umlage für erneuerbare Energien steigt
 

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