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Energie News

(06.02.) Erfolgreich

Der Einsatz erneuerbarer Energien hat im Jahr 2011 der Ausstoß von 127 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden. Dies geht aus Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) hervor. Der Anteil regenerativer Energie am Endenergieverbrauch in Deutschland betrug im vergangenen Jahr laut BEE 11,9 Prozent (2010: 10,5 Prozent). Im Strombereich stieg der Anteil der umweltschonenden Energien um rund 4 Prozent auf 20,1 Prozent.

Auf Platz eins bei der Stromproduktion lag im letzten Jahr erneut die Windenergie mit 48,1 Terawattstunden (TWh), gefolgt von der Wasserkraft (19,0 TWh), der Photovoltaik mit 18,5 TWh und Biogasanlagen mit 17,5 TWh. Insgesamt lag die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien im Jahr 2011 bei 122,3 TWh - ein starker Anstieg nach 104,4 TWh in 2010. Da der Ausbau der erneuerbaren Energien von den Bürgern über den Strompreis mitbezahlt wird, gibt es bei Union und FDP jedoch Sorgen, dass trotz aller positiven Effekte die Kosten ausufern könnten.

 

(01.02.) E-Bikes finden

Welches E-Bike hätten Sie denn gern? Für die Suche nach einem passenden Elektrofahrrad hat die ebike-base GmbH, Regensburg, nun das Internetportal www.ebike-base.de freigeschaltet. In der Datenbank mit rund 900 aktuellen Modellen können Interessierte mit verschiedenen Auswahlkriterien Modelle suchen und mit Bild, Kurzinformation und Preis betrachten.

In Kürze folgt ein redaktionelles Angebot über verschiedene Antriebe und Wissenswertes zu Schaltung, Bremse, Akku und Steuerung. Dazu kommt eine Fachhändlerortung im deutschsprachigen Raum. Bei dem Portal handelt es sich aber nicht um eine Preissuchmaschine, die Preise sind Herstellerangaben.

 

(30.01.) Einheitlich

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert ein einheitliches und anspruchsvolles Label für Ökostrom. Hintergrund ist eine vom vzbv beauftragte forsa-Umfrage, die zeigt, dass Verbraucher in der Flut der Ökostrom-Labels mit unterschiedlichen und undurchsichtigen Kriterien den Überblick verlieren. Laut der Umfrage sind 40 Prozent der Befragten der Meinung, dass klare gesetzliche Regelungen bestehen – ein Irrtum. Etwa jeder Vierte hat schon einmal von einem Ökostromlabel gehört, doch viele meinen, zwischen den Labels gebe es keine Unterschiede.

„Die Verbraucher finden das Thema Ökostrom wichtig, wissen aber nicht, was es ist“, bilanziert vzbv-Vorstand Gerd Billen. Wichtige Kriterien, wie die Herkunft des Ökostroms sowie ein nachhaltiges Engagement der Anbieter in den Bau neuer Anlagen, müssen für den Verbraucher nachvollziehbar sein. „Die Bundesregierung muss mit einem anspruchsvollen Standard und einem Label für Ökostrom rasch Klarheit in diesem wichtigen Stromsegment schaffen“.

 

(26.01.) Energieberatung

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt, die Winterzeit zu nutzen, um eine Effizienzhaus-Sanierung vorzubereiten. Unter www.zukunft-haus.info/effizienzhaus können Hausbesitzer nach qualifizierten Energieberatern in ihrer Nähe suchen, vorbildliche Effizienzhäuser anschauen und sich über das dena-Gütesiegel Effizienzhaus informieren.

Bei der Energieberatung nimmt ein qualifizierter Experte das Haus unter die Lupe und erstellt einen Bericht, welche Sanierungsmaßnahmen sinnvoll sind und wie das alte Haus in ein modernes Effizienzhaus umgebaut werden. Zudem errechnet er die Wirtschaftlichkeit der entsprechenden Investition und hilft auch dabei, passende Förderprogramme zu finden.

 

(25.01.) Licht aus

Industrieunternehmen sollen künftig Geld bekommen, wenn ihnen aus Gründen der Netzsicherheit notfalls der Strom abgestellt werden darf. Das sieht eine neue Abschaltverordnung vor. Das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Für die Bereitschaft, im Falle von Engpässen kürzerzutreten, soll es ein Entgelt von höchstens 60.000 Euro je Abnehmer und Jahr geben.


Die Maßnahme soll dazu dienen, angesichts von Atomausstieg und einer schwankenden Versorgung mit Solar- und Windenergie eine zu jeder Zeit stabile Energieversorgung zu sichern. Da nur wenige Großverbraucher dafür infrage kommen, dürften die Mehrkosten nach Schätzung der Regierung höchstens 102 Millionen Euro pro Jahr betragen. Infrage kommen besonders Aluminium- und Zinkhütten und die Chemieindustrie. Auch die Bereiche Papier und Glas könnten über Kapazitäten verfügen.

 

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